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Tiefrote Zahlen beim Klinikum Schaumburg

Landkreis (ab). Die Krankenhäuser Stadthagen und Rinteln hängen unverändert im Defizit fest. Die vertraulichen Zahlen für das Geschäftsjahr 2011, die dieser Zeitung vorliegen, belegen: In Stadthagen hat sich das Defizit gegenüber dem Vorjahr erhöht, in Rinteln stagniert es auf besorgniserregendem Niveau. Das schlechte Ergebnis für 2011 erschwert die Planung des Gesamtklinikums Schaumburger Land, das 2015 in Vehlen eröffnet werden soll. Politischer Wille ist eigentlich, dass die Defizite in Stadthagen und Rinteln schrumpfen, um dem Gesamtklinikum einen unbelasteten Start zu sichern.

veröffentlicht am 25.01.2013 um 10:56 Uhr
aktualisiert am 20.05.2015 um 19:48 Uhr

Landkreis (ab). Die Krankenhäuser Stadthagen und Rinteln hängen unverändert im Defizit fest. Die vertraulichen Zahlen für das Geschäftsjahr 2011, die dieser Zeitung vorliegen, belegen: In Stadthagen hat sich das Defizit gegenüber dem Vorjahr erhöht, in Rinteln stagniert es auf besorgniserregendem Niveau. Das schlechte Ergebnis für 2011 erschwert die Planung des Gesamtklinikums Schaumburger Land, das 2015 in Vehlen eröffnet werden soll. Politischer Wille ist eigentlich, dass die Defizite in Stadthagen und Rinteln schrumpfen, um dem Gesamtklinikum einen unbelasteten Start zu sichern.
Die Krankenhausprojektgesellschaft Schaumburg (KPG) hat zwei Aufgaben: Sie soll den Neubau des Gesamtklinikums planen, und sie soll bis zur Eröffnung die Alt-Standorte Stadthagen, Rinteln (Landkreis) und Bückeburg-Bethel (Diakonie) aus den roten Zahlen holen. KPG-Teilhaber sind „proDiako“ (52 Prozent), Stiftung Krankenhaus Bethel (24 Prozent) und Landkreis Schaumburg (24 Prozent), die später auch das Gesamtklinikum Schaumburger Land betreiben wollen.



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