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Schlauchboot-Wettkampf der Reservistenkameradschaft Hameln

Tief stechen, weit ziehen

Hameln. Perfekter hätten die äußeren Bedingungen kaum sein können. Beim 23. Schlauchbootwettkampf der Reservistenkameradschaft (RK) Hameln I am „Tag der Reservisten“ der Kreisgruppe Weserbergland passte alles. Auf dem Hamelner Wasserübungsplatz der britischen Pioniere an der Fischbecker Landstraße standen große und kleine Schlauchboote für wagemutige Paddler bereit. Kreisvorsitzender Hauptfeldwebel d. R., Ernst Nitschke, und RK-Leiter Gefreiter d. R., Helmut Heisterhagen, konnten dank Facebook sogar Teilnehmer vom Möhnesee und aus dem Münsterland begrüßen. Deren weite Anreise brachte ihnen aber keinen Vorteil bei der Platzierung. Wie andere Gruppen auch mussten sie sich damit trösten, mitgemacht zu haben. Für alle lautete der Auftrag, mit einem kleinen Zweimannschlauchboot 400 Meter auf der Weser zurückzulegen und am anderen Ufer einen „Verwundeten“ über Hindernisse zu transportieren. Abgesichert waren dabei alle vom Rettungsdienst der RK-Obernkirchen, der mit Sturmbooten auf der Weser patrouillierte. Dem schnellsten Team winkten Pokale und Urkunden. Das Hamelner Team „Father and Son“ setzte sich in 4.43 Minuten an die Spitze. Gefolgt von der Kyffhäuserkameradschaft Reine (5.12 Min.) und der RK-Bückeburg III mit 5.34 Minuten. Eine ganz vorsichtige Gruppe benötigte zwei Minuten länger und landete auf dem letzten Platz. Frisch gestärkt paddelten alle in Viermannbooten zurück. Mit 4.25 Minuten vorn lag dabei das „Rolatorteam“, gefolgt von der RK-Bückeburg II (4.45 Min.) und der RK-Schießsport Hildesheim mit 4.54 Minuten. Eine Ehrung konnte Wilfried Krull aus Bad Pyrmont entgegen nehmen: Für seine 40-jährige Mitgliedschaft im Reservistenverband erhielt er aus der Hand des Kreisvorsitzenden eine Urkunde und Treuenadel.

veröffentlicht am 05.09.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 04:21 Uhr



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