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Vorstand wiedergewählt, Flügel-Aktion im Mittelpunkt der Spendensammlung / Diskussion über Etatkürzung

Theaterfreunde suchen interessierte Mitstreiter

Hameln. Die Mitgliederzahl gehalten, das Spendenaufkommen erhöht, viele spannende Theaterstammtische – dieses Fazit zog Norbert L. Esser, Vorsitzender der Freunde des Theaters Hameln in der Mitgliederversammlung des Fördervereins mit Blick auf das zurückliegende Jahr.

veröffentlicht am 10.05.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:41 Uhr

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„Mit 120 Mitgliedern haben wir unsere Mitgliederzahl nahezu konstant gehalten, sicher auch dank vieler interessanter Theaterstammtische und Veranstaltungen wie den Besuch einer Generalprobe im Landestheater Detmold“, hob Esser hervor. Erfreulich sei auch das bisherige Spendenaufkommen der Aktion „Ein Flügel fürs Theater“, die sich der Förderverein seit zwei Jahren auf seine Fahnen geschrieben hat. Rund 25 000 Euro seien bislang einschließlich der Mitgliedsbeiträge zusammengekommen. Man liege damit bereits klar über dem Mindestziel und hoffe, am Ende der Aktion auf über 30 000 Euro zu kommen. Eine Spendertafel, auf der alle Spender namentlich aufgeführt werden, soll im Theater aufgestellt werden und weitere Sponsoren zum finanziellen Engagement animieren. Eine Besichtigungsfahrt zum Flügelbauer Grotian-Steinweg in Braunschweig werde im Juni ein weiteres Highlight der Werbeaktion, so Esser.

Die Mitgliederversammlung bestätigte den bisherigen Vorstand für zwei Jahre im Amt. Neben Esser sind dies Kathrein Bönsch als Stellvertreterin, Schatzmeister Axel Mour und Schriftführer Hans-Heinrich Markhof. Nach einem Ausblick auf die kommende Theatersaison 2012/13 von Theaterdirektorin Dorothee Starke diskutierten die Mitglieder des Fördervereins die beschlossenen Etatkürzungen für das Hamelner Theater durch die Politik. Esser wies darauf hin, dass sich zehn Prozent zwar nicht so dramatisch anhörten, sich diese Kürzungen jedoch nahezu ausschließlich im Gastspieletat realisieren lassen könnten. „Bezogen auf den Gastspieletat machen die politisch vorgegebenen Einsparungen von rund 140 000 Euro jedoch deutlich über 20 Prozent aus, und das geht zulasten des Aufführungsangebotes, der Qualität und womöglich auch zulasten erfolgreicher Projekte wie der Jugendarbeit des Theaters“, hob Esser hervor und warnte zugleich, das Hamelner Theater in seiner Funktion als kulturelles Zentrum des Weserberglandes weiter finanziell einzuschränken. Theater sei und bleibe ein wichtiger Standort- und Imagefaktor für die Stadt Hameln und ihre kulturelle Lebensqualität. Der Vorsitzende forderte die Vereinsmitglieder daher auf, sich nicht nur finanziell über den Förderverein für das Theater zu engagieren, sondern auch als Multiplikatoren für das Theater zu wirken.



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