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Hockeyclub erneuert Forderung nach Kunstrasenplatz

"Teuer, aber notwendig"

Bückeburg (jp). "Wir brauchen einen Kunstrasenplatz!" Diese Forderung stellt für den Vorstand des gerade fünf Jahre alt gewordenen Bückeburger Hockey Clubs (BHC) die wichtigste A ufgabe in der nahen Zukunft dar. "Dieses Projekt ist teuer und ambitioniert, aber notwendig", erklärte Präsident Christopher Wuttke auf der Hauptversammlung.

veröffentlicht am 08.03.2008 um 00:00 Uhr

Politik, Sponsoren, Freunde und Förderer des Hockeysports forderte er auf, sich von der Arbeit des BHC zu überzeugen. Hockey in Bückeburg sei schon lange keine Randsportart mehr: "Hier wird mit hohem ehrenamtlichem Engagement dafür gesorgt, dass Kinder gut untergebracht werden und Kameradschaft und Zusammenhalt erlernen." Laut Christopher Wuttke ist der BHC in seinem sechsten Jahr von der Aufbau- in eine Wachstumsphaseübergegangen. Nur noch wenige Neueintritte fehlen, um die magische Grenze von 200 Mitgliedern zu überschreiten. Damit stellen sich für den jungen Verein aber auch neue, größere Herausforderungen. Mit fünf Jugend- und zwei Erwachsenen-Mannschaften wird der BHC die Feldsaison 2008 bestreiten. Damit wird das Problem des fehlenden Kunstrasenplatzes immer offenkundiger: Oft genug habe man in der Vergangenheit Spiele absagen müssen, weil der Naturrasenplatz am Jahn stadion wetterbedingt unbespielbar war, erklärte der sportliche Leiter und Chef der Geschäftsstelle Günter Bolanz. "Damit muss Schluss sein!" Aber auch in den Sporthallen herrscht mittlerweile drangvolle Enge. Aufgrund fehlender Hallenzeiten habe der BHC auf die Gründung einer Mutter-Kind- sowie einer Eltern-Hockey-Gruppe verzichtet, erklärte Vizepräsident Jugend Iris Gnieser. Hier sei vor allem die Stadt in der Verantwortung: "Es gibt definitiv einige Vereine, die ihre Hallenzeiten nicht nutzen." Weitere Juckepunkte machte Sportchef Günter Bolanz in den eigenen Reihen aus: So ließen es einige Jugendmannschaften mittlerweile an Disziplin und Trainingsfleiß fehlen. Eine große Hilfe für den Verein ist Laura Fahrenholz, die seit dem 1. Oktober 2007 beim BHC ein freiwilliges soziales Jahr ableistet und unter anderem mehrere Jugendmannschaften und Schul-Hockey-Arbeitsgemeinschaften betreut. Um ihre Arbeit fortzuführen, wird ab dem 1. Oktober 2008 ein Nachfolger gesucht.



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