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Internet: Länz übergibt Unterschriften

Terminsalat bei der Telekom

Hespe. Andreas Länz will nichts dem Zufall überlassen. Mit einer Unterschriftensammlung setzt sich der Hesper für eine bessere Internetverbindung in seiner Gemeinde ein (wir berichteten). 415 Namen stehen mittlerweile auf seiner Liste. Diese hat er jetzt direkt an die Telekom weitergeleitet, um bei der Telefongesellschaft Druck zu machen und den Netzausbau in der rund 2000 Einwohner starken Kommune voranzutreiben. Wie Länz berichtet, habe ihm die Telekom daraufhin mitgeteilt, dass das Unternehmen 2015 noch aktiv werden wolle.

veröffentlicht am 18.02.2015 um 18:35 Uhr
aktualisiert am 18.02.2015 um 21:54 Uhr

Gab die Telekom beim vorigen Mal eine eher vage Auskunft, bestätigt sie dieses Vorhaben jetzt auf Anfrage unserer Zeitung. „Wir werden noch in diesem Jahr in Hespe technische Anpassungen – voraussichtlich im Frühsommer – vornehmen“, heißt es. „Damit werden auch Geschwindigkeiten bis zu 50 MBit/s möglich sein“, erklärt das Unternehmen und fügt hinzu: Dies hänge immer von der Entfernung des Kunden zum Verteilerkasten ab. „Über die Details und Buchbarkeit werden wir die Kunden und Öffentlichkeit informieren, sobald die Technik aufgebaut ist.“ Grund dafür, dass die Telekom in Hespe aktiv werde, sei aber ganz bestimmt nicht die Unterschriftensammlung des Hespers. Grundsätzlich überprüfe und optimiere man das Netz ständig und passe es dem Bedarf an. „Dazu sind in einem Wirtschaftsunternehmen keine Unterschriften-Listen nötig“, stellt die Telefongesellschaft klar.

Wenn die Telekom ihre Ankündigung wirklich umsetze und sich die bescheidene Internetverbindung in der Gemeinde dann endlich verbessern würde, sei er zufrieden, betont Länz. Mit Gerüchten und vagen Aussagen von Personen, die angeblich über gute Kontakte zur Telekom verfügten (wir berichteten), lässt er sich dagegen nicht abspeisen. Er möchte endlich Taten sehen, damit er und der Rest der Gemeinde Zugang zu einem zuverlässigen und vor allem schnelleren Internet bekommen.

Die Hesper Ratsherren werden sich jedenfalls darüber wundern, dass die Telekom nun von Frühsommer redet. „Im Februar passiert was“, habe die Telekom ihm gesagt, berichtete SPD-Ratsherr Dirk Lemster bei der vergangenen Sitzung aus seinen Gesprächen mit dem Telefondienstleister. Es sei ihm gesagt worden, dass bereits am 10. Februar technisch aufgerüstet sein werde. Dem sei aber leider nicht so, wie er schon festgestellt habe. „Mir haben sie gesagt im März“, berichtete Bürgermeister Werner Vehling, der sich auch vor Kurzem erkundigt hatte. kil, bab



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