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Sanierung der Teichanlage kann in diesem Jahr beginnen / Wasser wird stärker kontrolliert / Teich 5 wird verkleinert

Teich 4 wartet auf einen trockenen, heißen Sommer

Krainhagen (rnk). Die Sanierung der Teichanlage nimmt konkrete Formen an: Diplom-Ingenieur Gunner Spieß vom Ingenieurbüro Kircher stellte vorgestern in der Sitzung des Ortsrates die in Zusammenarbeit mit dem Fachdezernat der Stadtverwaltung entwickelten Pläne vor, noch in diesem Jahr soll mit den Arbeiten begonnen werden.

veröffentlicht am 05.06.2008 um 00:00 Uhr

Idyllisch gelegen, aber mit Problemen behaftet: Jetzt wird die T

Die Unterhaltungskosten senken, den Unterhaltungsaufwand minimieren - das sind die Zielvorgaben für die Sanierung der Teichanlage Krainhagen. Die größten Arbeiten sind für Teich 4 erforderlich, den großen Teich, der direkt vor der Konzertmuschel liegt. Er erhält eine neue Verbindung zu dem darüberliegenden Teich 5: Ein PVC-Rohr soll einen Einlauf zur ständigen Wasserhaltung herstellen. Anschließend wird der Wasserstand von Teich 4 abgesenkt und die Teichsohle von Sedimenten geräumt. Schönes Sommerwetter wünscht sich Ingenieur Spieß hierfür, dann trocknet der Schlamm schneller. Die Sedimente werden untersucht, und wenn ein positiver Befund vorliegt, sie also keine giftigen Stoffe enthalten, können größere Mengen für die Auffüllung von Teich 5 genutzt werden, 70 bis 80 Zentimeter sollen aufgefüllt werden. Bei ihm soll die Wasserführung durch Anordnung von Totgehölzen eingeengt werden, anschließend werden die nördlich und südlich angrenzenden Beckenbereiche mit dem Aushubbodenverfüllt werden. Der noch verbleibende Gewässerlauf wird von Sedimenten geräumt. Während der Sanierung von Teich 4 wird eine Verbindung geschaffen, die das von oben kommende Wasser von Teich 5 direkt in Teich 3 leiten wird. Die Probleme, die das vom Eichenweg kommende Wasser bereitet, sollen durch einen Wall zur Wasserführung gelöst werden: Das Wasser soll direkt in Teich 3 geleitet werden. Die westliche Böschung zum Teich 3 soll mit tonhaltigem Boden abgedichtet werden. Teich 3 selbst wird durch den Einbau einer Ablaufleitung um rund 10 bis 15 Zentimeter gesenkt. Für Teich 4 und 3 sind drei kleinere Maßnahmen geplant. Da der bestehende Damm unter Aus- und Unterspülungen leidet, die zwar nicht seine Standsicherheit gefährden, aber dem Bauwerk nicht guttun, wird Teich 4 abgedichtet und mit einer sogenannten Wasserbauschüttung versehen: Das sind Steine voneiner Größe von bis 400 Millimetern Kantenlänge, die so die Oberwasserseite vor Ausspülung schützen. Zweitens wird der jetzigeÜberlauf durch ein Rohr ersetzt, das mit einem Mineralgemisch überschüttet wird. Die Sandsteinblöcke leiden ebenfalls unter Unterspülungen, sie werden verschwinden: Ein Punkt, der im Ortsrat nicht mit übergroßer Begeisterung zur Kenntnis genommen wurde. Allgemeiner Tenor: Auch die Sandsteinblöcke verleihen der Teichanlage Flair. Als dritte Maßnahme wird ein Notüberlauf angelegt. Bisher läuft das Wasser, das von Teich 5 kommt, einfach durch; ist der Teich voll, läuft das Wasser auf breiter Linie über. Hier soll es künftig besser geleitet werden: durch den Notüberlauf. Das ist eine Kerbe im Damm, 40 Zentimeter tief, hier kann das Wasser kontrolliert abfließen. Es wird, wie Spieß ausführte, an einer Stelle gefasst und abgeleitet. Fußgänger können immer noch durchgehen, die Dammoberkante wird um 40 Zentimeter abgeflacht, die wiederum auf mehrere Meter verzogen werden: Es entsteht ein leichter Hangeindruck. Ob es dann eine Rasenansaat geben wird, oder Schotter, Granitpflaster, Sandstein oder Brockenpflaster, steht noch nicht fest. Der weitere Ablauf: Die Planung liegt vor, die Kostenschätzung ebenfalls, was nun noch fehlt, ist die `Zustimmung des Landkreises als Genehmigungsbehörde. Wird sie erteilt, kann es losgehen. Ein weiter Bauabschnitt soll im nächsten Jahr folgen.



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