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Jugendliche klettern im Ith

Teamwork gefragt: Abenteuer an der langen Leine

Bückeburg (aj). Im Rahmen der Osterhits für Kids kletterten zwölf Jungen und Mädchen der Jugendfreizeitstätte Bückeburg jetzt am Ith. Nach etwa eineinhalbstündiger Fahrt mit den zwei Kleinbussen der Jugendfreizeitstätte schlugen sie ihr Basislager an den Kletterfelsen unterhalb des Segelflugplatzes Ithwiesen auf. Nachdem Begleiter Jörn Isolt das Sicherungsseil oberhalb der Anfängerpassage festgemacht hatte, versammelten sich die Kids rund um Begleiterin Kirsten Blum, die den Anfang machte.

veröffentlicht am 14.04.2006 um 00:00 Uhr

Kletterabenteuer im Ith. Das Abseilen machten den Kindern am mei

Gesichert mit Hüftgurt und Seil kletterten nun die Kinder nacheinander mehr oder minder mutig den Felsen hinauf. Denn während einige schon rund zum zehnten Mal mit auf Klettertur waren, hatten Andere noch keine Erfahrungen im Fels gemacht. Dank der einfühlsamen Unterstützung durch die Gruppenleiter und ganz ohne Zeitdruck schaffte jedoch jedes der Kinder schließlich ein gutes Stück an der Übungswand. Und einige kletterten bereits im zweiten Versuch sogar bis zum Wendepunkt des Halteseils. Bis auf die wenigen bereits erfahrenen Kletterer kostete das Abseilen viele Jungbergsteiger einigeÜberwindung. Denn breitbeinig in einigen Metern Höhe am Fels zu stehen ist eine Sache. Sich dabei nach hinten in den Sicherungsgurt des Halteseils fallen zu lassen ist, selbst bei straff geführtem Seil, schon eine besondere Erfahrung. Nach ersten zaghaften Versuchen meisterten aber auch die Anfänger unter den Teilnehmern diesen Teil der Übung mit wachsender Begeisterung. Danach ging es dann ein Stück weiter links zum Übungsfelsen Nummer zwei. Um die Zeit des Umhängens des Sicherungsseils nicht zu lang werden zu lassen, machten die übrigen Betreuer mit den Kindern eine Kurztour zur nahen Fledermaushöhle. Obwohl die Rotesteinhöhle noch bis Mitte April wegen des Winterschlafs der Fledermäuse gesperrt war, machte allen Kindern der Weg durch den Wald viel Spaß. Neben Gräben, die sie auf darüberliegenden Baumstämmen überwinden konnten, gab es kleine, beidseitig offene Höhlengänge im Felsen zu erkunden und herrliche Ausblicke vom Kammweg aus zu sehen. Wieder gut gesichert an Seil und Beckengurt ging es nun an die zweite, schon etwas anspruchsvollere Felspassage. Aber auch hier bot der feste Fels des Rotesteins den Kindern sicheren Halt und eine Vielzahl von Griffmöglichkeiten. Doch sehen die Griffe, wenn man in der Wand ist, immer anders aus, als von unten betrachtet. Die Betreuer wurden aber auch hier nicht müde, die Kinder ruhig und sicher durch die Felswand zu lotsen und standen zu jeder Zeit mit Rat und Tat den Kletterern zur Seite. Stolz auf ihre ganz persönlichen Klettererlebnisse, aber auch etwas geschafft, machte sich die Gruppe am späten Nachmittag wieder auf den Heimweg.

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