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Stadtbücherei verändert Konzept des Flohmarktes - und gewinnt

Tausende Angebote für Leselustige

Bückeburg (jp). Alles neu macht ausnahmsweise mal der November: Erstmals lud die Stadtbücherei nicht, wie seit Jahrzehnten bekannt und fest im Jahreskalender aller Bückeburger Bücherwürmer verankert, an einem Sonnabend zum alljährlichen Bücherflohmark, sondern an einem Sonntag. Auch war der Termin vom ansonsten gewohnten Fronleichnamswochenende auf den Anfang November und zudemnoch um eine Stunde früher verlegt worden. "Wir wollten es einmal an einem anderen Wochentag und um eine andere Uhrzeit ausprobieren, um noch mehr interessierte Besucher anzusprechen", erklärte die Büchereileiterin Kathrin Bormann.

veröffentlicht am 08.11.2006 um 00:00 Uhr

Auf Schnäppchenjagd ...

In vorderster Linie stürmten aber zunächst die alteingesessenen, passionierten Bücherjäger das Dachgeschoss der Alten Lateinschule. Wie ausgehungert stürzten sie sich auf die 445 Sachbücher, 489 Kinderbücher, und 405 Romane sowie diverse Zeitschriften, Videos, Schallplatten, Kassetten, Videos und CD-ROMs. Schließlich hatten sie auf Grund des Bückeburger Sommerfestes in diesem Frühjahr auf "ihren" Bücherflohmarkt verzichten müssen. In Windeseile waren die Bildbände über die Architektur der Romanik, die Biographie über Friedrich II: von Preußen, die schwarz eingebundenen Science-Fiction-Kompendien, das Reclams Bibel Lexikon und das Nachschlagewerk über ägyptische Mythen vergriffen. Im Erdgeschoss hatten die Büchereimitarbeiterinnen wieder ein köstliches Kuchenbüfett für die literarischen Schnäppchenjäger vorbereitet.

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