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Tanzwochende, Landesjugendtreff und Paderborner Osterlauf

Wann haben Sie, liebe Leserin, lieber Leser, eigentlich das letzte Mal mit ihrem Nachbarn gesprochen? Das ist schon ein, zwei Wochen her? Dann sollten Sie unbedingt weiterlesen, denn vielleicht haben Sie etwas Interessantes verpasst, das sich direkt hinter Ihrem Gartenzaun ereignet hat. Hier finden Sie kleinere und größere Geschichten, über die in der Schule, im Verein oder eben in der Nachbarschaft gesprochen wird. Sie haben selbst etwas Besonderes erlebt oder gesehen?

veröffentlicht am 14.04.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 22:21 Uhr

Erfolgreich war die Teilnahme der Hamelner Rettungsschwimmer bei

Wann haben Sie, liebe Leserin, lieber Leser, eigentlich das letzte Mal mit ihrem Nachbarn gesprochen? Das ist schon ein, zwei Wochen her? Dann sollten Sie unbedingt weiterlesen, denn vielleicht haben Sie etwas Interessantes verpasst, das sich direkt hinter Ihrem Gartenzaun ereignet hat. Hier finden Sie kleinere und größere Geschichten, über die in der Schule, im Verein oder eben in der Nachbarschaft gesprochen wird. Sie haben selbst etwas Besonderes erlebt oder gesehen? Dann rufen Sie an (05151/200404), schicken eine E-mail (U.Truchsess@dewezet.de) oder einen Brief (Redaktion Deister und Weser Zeitung, Baustraße 44, 31785 Hameln). Oder werden Sie selbst zum Reporter: Unter wesio.de stellen Sie ihre Bilder, Texte oder Videos direkt ins Internet.

15 Mitglieder des Tanzkreises Bad Münder verbrachten ein gemeinsames Tanzwochenende in Lauenstein. Es wurden Tänze für das 50-jährige Jubiläum eingeübt. Inzwischen ist der Tanzkreis Bad Münder das fünfte Mal im Naturfreundehaus in Lauenstein zu Gast gewesen. Außer den Tänzen für das Vortanzprogramm wurde zur Abwechslung auch Line Dance getanzt.

Das Aprilwetter hielt die Freunde der DLRG nicht von einem Besuch des Osterfeuers an ihrem Vereinsheim an der Weser ab. Es wechselten sich sonnige Abschnitte mit ergiebigen Schauern ab, berichtet Friederike John. Das Osterfeuer der DLRG am Jugend- und Schulungsheim der Ortsgruppe Hameln e.V. loderte gut zehn Meter hoch. Gegen 20 Uhr flackerte der Haufen aus alten Tannenbäumen, Sträuchern, Gestrüpp und Ästen hell direkt am Weserufer. Wunderschön war der Anblick des sich spiegelnden Feuers in der Weser. Neben dem Feuerspektakel gab es Getränke, Bratwurst und Steaks. Für die Kleinen gab es von den Organisatoren, die DLRG-Jugend der Ortsgruppe Hameln e.V., eine kleine Überraschung.

V. li. Werner Schäfer, Heinrich Hänsel, Horst Dieter Bieri, Marg
  • V. li. Werner Schäfer, Heinrich Hänsel, Horst Dieter Bieri, Margret Stoppel haben sich für die Bank stark gemacht. Foto: Dana
Martin Klostermann bedankt sich im Namen der Erdbebenopfer für d
  • Martin Klostermann bedankt sich im Namen der Erdbebenopfer für die Spende der Wohngruppe.
Saubere Kurventechnik von Martin Höxter (vorn in Blau) beim Pade
  • Saubere Kurventechnik von Martin Höxter (vorn in Blau) beim Paderborner Osterlauf.
V. li.: Wilhelm Brümmer, Ludwig Sievers, Horst Beye, Cornelia Va
  • V. li.: Wilhelm Brümmer, Ludwig Sievers, Horst Beye, Cornelia Valentin, Herbert Krüger und Günter Gehrke vom MGV Posthorn.
Das Osterfeuer am DLRG-Vereinsheim an der Weserpromenade.
  • Das Osterfeuer am DLRG-Vereinsheim an der Weserpromenade.
V. li. Werner Schäfer, Heinrich Hänsel, Horst Dieter Bieri, Marg
Martin Klostermann bedankt sich im Namen der Erdbebenopfer für d
Saubere Kurventechnik von Martin Höxter (vorn in Blau) beim Pade
V. li.: Wilhelm Brümmer, Ludwig Sievers, Horst Beye, Cornelia Va
Das Osterfeuer am DLRG-Vereinsheim an der Weserpromenade.

Ihre hübsche und praktische blaue Bank präsentierten Mitglieder des Seniorenbeirates nun der Öffentlichkeit. Werner Schäfer, Heinrich Hänsel, Horst Dieter Bieri und Margret Stoppel sind stolz darauf, dass der Seniorenbeirat dafür gesorgt hat, dass die älteren Bürger, Mütter mit Kindern und andere Ruhebedürftige künftig an der Bushaltestelle „Ostertorwall“ eine Sitzgelegenheit vorfinden. Überdacht ist sie zwar nicht, aber Regen kann durch das Gitter der Sitzfläche leicht versickern und einen Regenschirm oder Kapuze haben die Busfahrgäste bei schlechtem Wetter eh dabei, aber nun zeigt sich die Sonne und lässt keine Zeit für trübe Erinnerungen an nasskalte Sitzflächen.

Die Hamelner Rettungsschwimmer präsentierten sich erfolgreich bei dem Landesjugendtreffen der DLRG-Jugend in Buchholz/Nordheide. Bei verschiedenen Wettkämpfen wurden Disziplinen wie Hindernisschwimmen, kombinierte Rettungsübungen, Staffeln, Rettungsübungen mit der Puppe und Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) gezeigt. Dabei erreichten die männlichen Aktiven in der Mannschaftswertung der Altersklasse (AK) 13/14 den 15. Platz, AK 15/16 den 8. Platz und in der AK 17/18 den 3. Platz. Bei den weiblichen Vergleichswettkämpfen erreichte die Hamelner Mannschaft in der AK 17/18 den 8. Platz. Bei den Einzelwertungen erreichte Dominic Grünert den 21. Platz. Neben den Wettkämpfen wurde ein umfangreiches Rahmenprogramm geboten mit der Gestaltung von Sandbildern, Schmuck und Schwertern. Zu den Highlights des Landesjugendtreffens gehörten die Exkursionen zum Panoptikum, dem ältesten Wachsfigurenkabinett Deutschlands, eine Stadtrallye durch die Speicherstadt und diverse Museen.

Großzügigkeit misst sich nicht in Summen: Als die ersten dramatischen Bilder aus Haiti durch die Medien gingen, waren die Bewohner und Mitarbeiter der „Wohngruppen Aerzen“ sehr betroffen. Schnell entstand die Idee, für die Erdbebenopfer zu spenden. Ein Betrag von 160 Euro kam zusammen. Bei einer Vernissage wurde auch ein Spendentopf für Haiti aufgestellt. Insgesamt konnte dadurch ein Betrag von 243 Euro an Interhelp übergeben werden. Eindrucksvoll schilderte Reinhold Klostermann vom Haiti-Einsatz der Hamelner Hilfsorganisation. Das Leid der Kinder berührte die Wohngruppen-Mitbewohner tief. Karl-Heinz Menssen, Markus Wallor und Klaus Heeger beschlossen, auch nach der Spendenübergabe weiter Geld für die Erdbebenopfer in Haiti zu sammeln, obwohl viele Bewohner nur über relativ geringes Taschengeld verfügen. Mit den Spenden soll der Bau einer Schule für 120 Erdbebenopfer in Haiti von Interhelp unterstützt werden. Bereits für die Tsunamiopfer in Asien bewiesen die Wohngruppen-Bewohner ihr Mitgefühl für die Opfer und unterstützen mit ihrem geringen Taschengeld das Hilfswerk „World Vision“.

„Sollen wir wirklich fahren?“ stellten sich Martin und Peter Höxter bang die Frage angesichts der Vorhersage einer Regen-Wahrscheinlichkeit von 83 Prozent und fünf Windstärken für den Paderborner Osterlauf. Für einen Inline-Halbmarathon keine guten Voraussetzungen. Doch da es für den 13-jährigen Martin Höxter der erste Halbmarathon werden sollte, entschlossen sich die beiden doch zum Start. Und sie wurden belohnt, denn nicht ein Tropfen Regen trübte das Fahrvergnügen. „Ich bin gut aus der Startphase herausgekommen“, sagte der Youngster. Aber nicht nur die Geschwindigkeit entschied in Paderborn, auch eine gute Kurventechnik war wichtig. Martin fährt erst seit zwei Jahren regelmäßig Inliner, der Osterlauf bewies ihm, dass er mit regelmäßigem Training enormes Entwicklungspotenzial abrufen kann, meint sein Vater. Sieger in der Breitensportklasse wurde Oliver Grosser (AK 30) in 45:21, die schnellste Frau war Henrieke Grieswelle (AK 40) mit 51:07. Mit 51:17 war Peter Höxter (48 J., AK 40) von der Hamelner Inline Connection gar nicht so weit von den Spitzenfahrern entfernt und freute sich über den 28. Platz und Platz 15 in seiner Altersklasse im 122 Teilnehmer großen Starterfeld. Sohn Martin ließ als der jüngste Teilnehmer im Feld mit Platz 1 in der Jugend-B und dem Gesamtplatz 37 die meisten der Erwachsenen des Feldes hinter sich. „Ich freue mich über den Lauf, aber jetzt merke ich die schweren Oberschenkel und jeden Knochen in meinen Füßen“, resümierte Martin Höxter.

Anlässlich der Jahreshauptversammlung beim Männergesangverein Posthorn Hameln wurde Karlheinz Schulz für 25 Jahre, Hedwig Matuschke, Horst Beye und Herbert Krüger für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Im 84. Vereinsjahr wollen Vorsitzender Wilhelm Brünmmer und Chorleiterin Birgit Albrecht neue Sänger für den Chor begeistern. Seit 1. Oktober haben sich die Sänger dem niedersächsischen Chorverband angeschlossen. Cornelia Valentin vom Chorbezirk Hameln-Pyrmont stellte die Aktivitäten des Chorbezirkes vor. Zuvor hatten die Posthornsänger aus Hameln dem Deutschen Postsängerbund mit Sitz in Kevelaer angehört, doch dieser Sängerbund hatte sich aufgelöst.

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