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Großartige Vorstellung der Ballettschule Voges / Zweimal ausverkauftes Haus

Tanzfieber infiziert das Stadttheater: 200 Kinder begeistern 1100 Zuschauer

Bückeburg/Minden (mt). Das "Tanzfieber" ist am vergangenen Wochenende im Mindener Stadttheater ausgebrochen. Rund 200 Kinder demonstrierten vor mehr als 1100 Zuschauern, was sie in den Ballettschulen Voges in Bückeburg und Minden gelernt hatten und präsentierten eine abwechslungsreiche Mischung verschiedener Musikstile und Tanzrichtungen.

veröffentlicht am 01.03.2007 um 00:00 Uhr

Die Tänzerinnen bringen eine tolle Choreographie auf die Bühne.

"Wir geben alle zwei Jahre eine Vorstellung im Stadttheater", erklärte Margret Voges, Betreiberin der Ballettschule, die sowohl eine Niederlassung in Minden als auch in Bückeburg hat. Vier Lehrerinnen trainierten die Kinder ab sechs Jahren für ihre Auftritte am Samstag und Sonntag. Sie hatten sich auch die Choreographie ausgedacht. Mit der bewiesen die Ballettschülerinnen aus Minden und Bückeburg, wie "Tanzfieber in unserer Stadt" ausbrechen kann - und das ohne Nebenwirkungen. Das Stadttheater war restlos ausverkauft, und die Besucher, vor allem Verwandte und Bekannte der Tänzerinnen, hatten sich mit Fotoapparaten, Videokameras und Blumen versorgt, um die Auftritte ihrer Liebsten auf ewig festzuhalten und anschließend die Protagonisten zu beglückwünschen. Und das hatten diese auch wirklich verdient. Vor selbst gebastelten Kulissen wie einem Bahnhof, einem Kaufhaus, dem Wochenmarkt oder im Park und in tollen Kostümen brachten die Mädchen super Choreographien auf die Bühne. Die gelungene Abwechslung zwischen ruhigen und schnellen Schrittkombinationen, je nach Kulisse, ließ keine Langeweile aufkommen. "Wir haben klassisches Ballett, Jazz- und Moderndance, Irish Step, Folklore und HipHop-Elemente miteinander kombiniert. Das ist eine großartige Mischung", erklärte Ballettlehrerin Petra Nottmeier. Auch die Auswahl der Musik war gut überlegt. Vier Tänzerinnen begrüßten das Publikum mit "Feel" von Robbie Williams, weiter ging es im Laufe der Vorstellung mit klassischen Strauß-Walzern über Tango bis zu Popmusik von den Spice Girls. Je nach Kombination des Bühnenbildes, der Tanzschritte und Musik entstand jeweils eine andere Stimmung. So wirkten die Szenen im Park mit Nymphen, Schmetterlingen und Bienchen eher ruhig und phantasievoll-verklärt. Hier wurden klassische Ballettfiguren mit exzellent dazu ausgesuchter Musik gepaart und erzeugten so die richtige verträumte Stimmung. Schwungvoller wurde es beim "Besuch aus Irland" in der Bahnhofs-Szene. Irische Klänge und Stepptanz hätten Michael Flatley erblassen lassen. Ein buntes Potpourri aus allem wurde "in der Ballettschule" vorgestellt. Hier trafen sowohl klassisches Ballett, wie auch Irischer Stepptanz und Walzer aufeinander. Bemerkenswert war in allen Szenen die Körperbeherrschung der Ballettschülerinnen, sowohl bei den Kleinen wie auch den Großen. Synchron absolvierten sie ihre Kür und vergaßen dabei selbst die passende Mimik nicht. Auch schauspielerische Leistungen, die sie beim Tanzen vollbringen mussten, waren gefragt. Dazu brachten es die Primaballerinas fertig, bei Sprüngen wie dem "grand jeté" und Pirouetten trotz der recht vollen Bühne sich nicht gegenseitig umzulaufen.



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