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Ursula und Helmut Brinkmann schätzen Urlaubsreisen und die Arbeit im eigenen Garten

„Tante Luzie“ verbinden sie mit schönen Erinnerungen

Aerzen. Tanzveranstaltungen waren die Kontaktbörse schlechthin im jungen Nachkriegsdeutschland – und auch Helmut Brinkmann und seine spätere Frau Ursula, geborene Liehr, lernten sich Ostern 1947 beim Tanzen bei „Tante Luzie“ in Grupenhagen kennen und lieben. 1951 feierten die beiden Wördeholzer Verlobung. Bedingt durch die Folgen des Zweiten Weltkrieges, hatte es die Familie Liehr aus der Nähe von Breslau nach Hilkenbreden verschlagen. 1949 zogen sie dann nach Wördeholz, wo auch Helmut Brinkmann zu Hause war. Er hatte bereits 1946 eine Kfz-Mechaniker-Lehre bei der Firma Schütte in Hameln begonnen. Nach der Ausbildung arbeitete er als Auslieferungsfahrer bei den Firmen Stahlbau Richardt und Aerzener Brotfabrik. Ursula Brinkmann hat den Beruf der Schneiderin erlernt und arbeitete unter anderem für die Firma Rock-Hansen. Am 22. Mai 1953 gaben sich Helmut und Ursula Brinkmann auf dem Standesamt in Dehm-kerbrock das Ja-Wort. Am Tag darauf läuteten die Glocken der evangelischen Kirche in Hemeringen für das junge Paar. Gemeinsam mit Tochter Karin lebte die junge Familie erst in Wördeholz und später in Hameln, bevor Ostersamstag 1967 der Neubau am Aerzener Hohlen Weg bezogen werden konnte. Im Laufe der Zeit erweiterte sich der Familienkreis um Schwiegersohn Heinz Georg Armgardt und die Enkelkinder Marc und Nadine. Leidenschaftlich gern unternehmen die beiden 82-Jährigen Urlaubsreisen und beschäftigen sich im eigenen Garten. Auch im Aerzener Schützencorps sind sie engagiert. Ursula Brinkmann ist darüber hinaus Mitglied bei den Landfrauen und im DRK.sbr

veröffentlicht am 23.05.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 11:21 Uhr

Vor 60 Jahren läuteten für sie die Hochzeitsglocken.

Der Garten ist ihr Stolz: Helmut und Ursula Brinkmann feiern Ehejubiläum. sbr



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