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Sarah Westphal bietet Hip-Hop, Streetstyle, Videoclip Dancing und Cheerleader-Choreografien an

Tänzer sind mit Herz und Leidenschaft dabei

HAVERBECK. „Liberty“, ruft Sarah Westphal den Mädchen im Dorfgemeinschaftshaus von Haverbeck zu. Laut und deutlich, damit auch die Cheerleaderin in der hinteren Reihe versteht, was jetzt genau an der Reihe ist.

veröffentlicht am 02.05.2018 um 12:36 Uhr

Teambesprechung mit Sarah Westphal und den „Little Sanny‘s“. SAR
Sabine Rasche

Autor

Sabine Rasche Reporterin / Sonderthemen

„Liberty“ ist ein Stunt, bei dem der Flyer mit einem Bein auf der Base steht und das andere entweder angezogen hält oder in Form von Heel Stretch, Arabesque oder Scorpion agiert. Aha!

Trainerin Sarah Westphal und ihre Mädchen der Gruppe „Sweet Sanny’s“ wissen, worum es geht. Sie trainieren regelmäßig einmal in der Woche das Cheerleading, und die Fachbegriffe gehören eben dazu. Die Sportart kommt aus den USA und war ursprünglich zum Anfeuern der eigenen Sportmannschaft bei Wettkämpfen und zur Animation des Publikums gedacht. Inzwischen ist Cheerleading ein selbstständiger Sport mit Elementen aus Akrobatik, Turnen und Tanz.

Die „Sweet Sanny’s“ sind nur eine Gruppe, die wöchentlich von Sarah Westphal trainiert werden. Die Mädchen (es wären auch Jungen willkommen) sind im Alter von sieben bis zwölf Jahren. „Sie kommen aus Haverbeck und Umgebung“, erzählt die 34-jährige Trainerin. Dann gibt es noch die „Little Sanny’s“, also die Jüngsten im Alter von drei bis sechs Jahren.

Die Cheerleading-Formation „Sweet Sanny‘s“. FOTO: SAR

Und die „Großen“, die schon anspruchsvollere Tänze einstudieren, sind im Alter von zehn bis 14 Jahren und nennen sich „17Crew“. Neben Cheerleading zählen HipHop, Streetstyle und Videoclip-Dancing zum Programm der Tänzerinnen.

Sarah Westphal ist mit ganz viel Herz und Leidenschaft bei der Sache und freut sich über die Begeisterung und den Spaß ihrer Mädchen. Für die Mutter der vierjährigen Caitlyn ist das Tanzen Bestandteil ihres Lebens. „Meine Mutter war selbst Tanztrainerin und hat uns früh mitgenommen. Schon mit 16 habe ich einen Trainerschein gemacht“, erinnert sie sich. Die aktuellen Tanzgruppen gibt es seit November 2015. „Damals haben meine Schwester Jenny und ich mit sieben Kindern angefangen, heute sind es im Durchschnitt 13 pro Gruppe“, berichtet sie.

Engagement und soziale Kompetenz sind sicher erforderlich, um das Trainerpensum zu absolvieren. Immerhin rund drei Stunden pro Woche. Darüber hinaus wendet Sarah Westphal viel Zeit auf, um Choreografien zu entwickeln, Kostüme zu nähen, Requisiten zu beschaffen oder selbst herzustellen. Ehrenamtlich, versteht sich.

Unterstützung erfährt Sarah Westphal von der SG Haverbeck, zu der die drei Tanzgruppen gehören. An ihrer Seite steht seit kurzem Michaela Nitkowski. Für die beiden Frauen ist es wichtig, dass den Kindern im Ort etwas geboten wird – und zwar ein kostengünstiges Angebot. Das ist gerade in der dörflichen Umgebung nicht selbstverständlich. Oftmals sind es lediglich Vereine, die Kindern und Jugendlichen einen Treffpunkt bieten. „Wir wollen nicht leistungsorientiert arbeiten“, sagen sie. Zwar haben alle Gruppen immer wieder Auftritte – wie kürzlich beim Stadt-Galerie-Lauf in Hameln, bei Dorffesten oder auch bei Geburtstagsfeiern -, doch der Spaß und die Freude an der Bewegung stehen einfach im Mittelpunkt. „Die Kinder freuen sich so sehr und geben mir so viel Liebe zurück“, begründet Sarah Westphal ihre Motivation und ihren ehrenamtlichen Einsatz.

Wer Lust zum Mittanzen hat oder die Gruppen für einen Auftritt buchen möchte, hier der Kontakt: Sarah Westphal, Mobil/Whatsapp 0170/1836441; Michaela Nitkowski, Mobil/Whatsapp 0173/9530324; E-Mail: mail-an-sannysweb.de; Facebook: @KindertanzgruppenSannys.



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