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Mängelquoten liegen unter Bundesdurchschnitt / Hauptjuckepunkte: Licht, Bremsen, Reifen

TÜV vergibt gute Noten für Stadthäger Autos

Stadthagen (kcg). Rund 55 Prozent der Fahrzeuge, die im vergangenen Jahr in der TÜV-Station Stadthagen auf Herz und Nieren getestet worden sind, haben keine Mängel aufgewiesen und wurden in einem Top-Zustand von den TÜV-Mitarbeitern in den Straßenverkehr entlassen. Positiv bilanzierte Ralf Tüting, Leiter der TÜV-Station, auch, dass die Anzahl der in Stadthagen untersuchten Autos mit erheblichen Mängeln rund drei Prozent unter dem Bundesdurchschnitt liegt.

veröffentlicht am 25.01.2008 um 00:00 Uhr

Prüft die vorgeführten Fahrzeuge auf Herz und Nieren: Ralf Tütin

Trotz der positiven Statistik dürfe nicht übersehen werden, dass immerhin noch 14 Prozent der Autos erhebliche und fast 31 Prozent geringe Mängel aufwiesen, so dass sie erst nach einer Reparatur die begehrte TÜV-Plakette bekommen hätten, sagte Tüting. "Damit ist die Mängelquote im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, was uns natürlich Sorgen bereitet." Tüting führt die steigende Tendenz vor allem darauf zurück, dass viele Menschen ihre Autos immer länger fahren und in Zeiten knapper Kassen nicht bereit seien, Geld für die Wartung und Inspektion ihrer Fahrzeuge auszugeben. Wie im Vorjahr rangieren die Mängelgruppen rund um Licht und Bremse ganz oben in der Gesamtstatistik. Aber auch bei Reifen, Radaufhängungen und Achsen mussten die TÜV-Prüfer immer wieder Defekte feststellen. "Gerade die Verschleißteile sind problematisch, da die Fahrer immer nur das Nötigste reparieren lassen. Dafür können wir uns freuen, dass nur weniger als ein Prozent der Fahrzeuge in einem nicht mehr zu tolerierenden Zustand waren und aus dem Verkehr gezogen werden mussten", präzisierte Tüting. Nicht nur mit zahlreichen Haupt- und Abgasuntersuchungen sondern auch mit dem Verkauf von Umweltplaketten hatte der Stadthäger TÜV gut zu tun. So seien nach einem schleppenden Start Anfang 2007 im Dezember und Januar zwischen 150 und 300 rote, gelbe und grüne Plaketten pro Tag über den Ladentisch gegangen. Dass die Feinstaubplakette nicht nur für Hannover gelte, sondern in ganz Deutschland zur Fahrt durch so genannte Umweltzonen in Innenstädten berechtige, sei vielen Autofahrern gar nicht bewusst, wie Tüting berichtete.

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