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Erfolgreiche Gesprächskreise werden fortgesetzt / Syrienreise geplant

Synagogenbau nimmt Gestalt an

Hameln (git). In diesem Jahr bietet die Hamelner Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit im September für neun Tage eine Studienreise nach Syrien an. „Wir setzen in unserem Verein neben religiösen und kulturellen Schwerpunkten auch stets politische Schwerpunkte“, erklärte die Organisatorin und Vorsitzende des Vereins Christa Bruns. Die Reise nach Syrien beinhaltet auch die Möglichkeit, an einem Ausflug in den Libanon teilzunehmen.

veröffentlicht am 31.03.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 23:21 Uhr

„Die im letzten Jahr ins Leben gerufenen Gesprächskreise zwischen Christen und Juden in verschiedenen Hamelner Kirchengemeinden seinen sehr erfolgreich verlaufen“, bilanzierte Bruns in ihrem Tätigkeitsbericht, der für das Jahr 2009 mit 22 Terminen zu Buche schlägt. Der nächste Gesprächskreis „Christen fragen – Juden antworten“ wird am 1. Juni im Haus der Kirche stattfinden. Das Thema ist Pfingsten/ Schawuoth.

Laut der Vorsitzenden Rachel Dohme von der „Jüdischen Gemeinde Hameln e. V.“ stehen alle Zeichen für den Neubau der Synagoge in der Bürenstraße auf „positiv“. „Im Herbst hat der Vorstand der Stiftung einen Vertrag mit dem Architektenbüro Nasarek unterschrieben“, berichtete Dohme der Versammlung. Um die Finanzierung des Gotteshauses weiter zu unterstützen, stellte sie eine CD mit Schabbat-Melodien vor, die bei der jüdischen Gemeinde erworben werden kann. Mit dem Vorsitzenden Hans-Georg Spangenberger von der römisch-katholischen Gemeinde wird am 3. Mai ein Seminarabend für Interessierte angeboten, der Schulklassen oder Kirchengruppen „Auf jüdischen Spuren“ durch Hameln führen möchten.

Weitere Veranstaltungstermine der „Christlich-Jüdischen Gesellschaft Hameln“ sind am 4. April ein Filmabend in der Sumpfblume zum Thema israelisch-palästinensischer Konflikt. Am 26. August eine Tagesfahrt nach Braunschweig ins jüdische Museum, am 4. Oktober wird ein Vortragsabend zum Thema Richard Wagner und seine Beziehung zum Judentum angeboten. Für Ende Oktober ist eine Podiumsdiskussion geplant. Zu den Veranstaltungsterminen sind jederzeit auch Nichtmitglieder willkommen.



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