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Konzert am Sonntag, 17 Uhr, in St. Nikolai / Kartenvorverkauf beginnt

Symphonien vom Wiener Dreigestirn

Rinteln (ur). Haydn, Mozart und Beethoven werden gern auch mit dem gemeinsamen Begriff "Wiener Klassik" belegt - und eben dieser Klassik ist das Konzert gewidmet, das vom Göttinger Symphonie-Orchester unter dem Dirigat von Wolfgang Westphal am kommenden Sonntag, 8. Oktober, 17 Uhr, in der Nikolaikirche gegeben wird.

veröffentlicht am 04.10.2006 um 00:00 Uhr

Sebastian Manz

Auf dem Programm steht die Symphonie Nr. 83 von Joseph Haydn, die den ungewöhnlichen Beinamen "Die Henne" trägt, weil darin im ersten Satz das Gackern von Hühnern (!) zu hören ist - wir hoffen doch, dass es sich um glückliche Mistkratzer gehandelt hat. Als letztes vollendetes Instrumentalkonzert von Mozart gilt das Konzert für Klarinette und Orchester in A-Dur, bei dem in Rinteln der Solist Sebastian Manz mitwirkt. Die musikalische Begabung des Hannoveraners zeigte sich schon früh durch Erfolge bei "Jugend musiziert" und anderen Wettbewerben und bestätigte sich nach seinem Studium an der Musikhochschule Lübeck durch verschiedene internationale Auszeichnungen und ehrenvolle Einladungen zu Auftritten mit renommierten Klangkörpern. Im August dieses Jahres wurde Manz mit dem Förderpreis des Schleswig-Holstein-Festivals auch für den Leonard-Bernstein-Award nominiert. Als dritter und letzter Programmpunkt wird dann die Symphonie Nr. 5 c-moll von Ludwig van Beethoven dargeboten, in der das Schicksal selbst mit der bekannten Viertonfolge an die Pforten klopft. Mahnend und warnend heißt es auf dem Programmzettel zum Konzert: "Können wir uns von dieser einzigartigen Musik Haydns, Mozarts und Beethovens noch mitreißen lassen? Sind wir uns des Erbes unserer einzigartigen Musikkultur bewusst? Wir alle, Musiker, Eltern, Erzieher und Lehrer sollten dafür Sorge tragen, dass das Verständnis für diese einzigartigen Werke an unsere Kinder weitergegeben wird und nicht verloren geht." Karten für dieses Konzert gibt es im Vorverkauf bei der Schaumburger Zeitung.

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