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Aber 1. FC Wunstorf im Schierbachstadion Favorit

SVN mit einem Sieg aus dem roten Bereich

Dusko Rogovic (r.) konnte mit seinen zwei Saisontreffer die Erwartungen als Torjäger beim SV Nienstädt noch nicht erfüllen. Foto: ph Bezirksoberliga (jö). Für den SV Nienstädt geht am Samstag mit dem Spiel gegen den 1. FC Wunstorf die Hinrunde zu Ende. Obwohl der Aufsteiger derzeit auf einem Abstiegsplatz steht, gab es im bisherigen Verlauf nur eine wirklich große Pleite - die überraschende Niederlage beim schwachen Schlusslicht TV Badenstedt. Ohne sie hätte Nienstädt 16 Punkte, würde außerhalb des Abstiegsbereiches rangieren und wäre durchaus im Soll.

veröffentlicht am 17.11.2006 um 00:00 Uhr

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Spielertrainer Torben Brandt, der in der letzten Woche 30 Jahre alt wurde, will den roten Bereich unbedingt noch vor der Winterpause verlassen. "Ich habe keine Lust, mich auf jedem Hallenturnier auf den Abstieg ansprechen zu lassen", sagt er. Für den Sprung ins Mittelfeld müsste Nienstädt auch mal in der Lage sein, mehr als nur die erwarteten und zumeist prognostizierten Ergebnisse zu bringen. "Ein Überraschungssieg gegen eine Spitzenmannschaft wie dem 1. FC Wunstorf würde unsere Lage durchgreifend verbessern", weiß Torben Brandt. In der theoretischen Betrachtung hat Nienstädt allerdings nur wenig Erfolgschancen. Der Tabellenvierte Wunstorf kommt mit einer hochkarätig besetzten Truppe. Jan Zimmermann spielte in der Oberliga bei Hannover 96, stand sogar mal auf dem Sprung in den Profikader, war beim SC Verl und stieß im letzten Sommer überraschend zum Vorjahressiebten. Auch der starke Nicola Micic als Mann hinter den Spitzen, der routinierte Christoph Löffelholz und der junge Dominik Chwalek sind zu beachten. Der 1.FC Wunstorf wandelte zuletzt einen 0:2-Rückstand gegen Syke in einen 5:3-Sieg um. Auch der 2:0-Erfolg in Stelingen eine Woche zuvor zeugt davon, dass sich die Mannschaft von Omar Preljevic derzeit in blendender Verfassung befindet. Doch beim SV Nienstädt ist man zuversichtlich. Die Spielpause tat der Mannschaft gut. Dass es keine verletzten Spieler gibt, eröffnet Torben Brandt taktische Möglichkeiten. "Wir sind zu brav", hat Torben Brandt festgestellt, "müssen auch mal lernen, uns Respekt zu verschaffen und den Gegner möglichst lange mit einem zu Null nervös zu machen." Nach der Partie gegen Wunstorf spielt Nienstädt noch in Grasdorf und gegen Nienburg. Dann geht es in die Winterpause.

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