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Menzer-Schützlinge empfangen TuS Lüdersfeld zum Nachbarschaftsduell

SV Sachsenhagen auf Erfolg getrimmt, sonst droht das Niemandsland

Kreisliga (seb). Im Top-Spiel der Woche empfängt der SV Sachsenhagen den TuS Lüdersfeld zum Nachbarschaftsduell. Nicht nur der Derbycharakter sorgt für Kribbeln im Bauch der Gelbhemden, sondern auch die Tabellensituation. Der SVS steckt in einer ganz entscheidenden Phase.

veröffentlicht am 03.11.2006 um 00:00 Uhr

Für den Sachsenhäger Bastian Pawlik (M.) zählt nur der Derbyerfo

Die Truppe von Trainer Torsten Menzer liegt mit 20 Zählern neun Punkte hinter dem Tabellenzweiten SV Obernkirchen zurück. "Wir wollen noch etwas reißen, deshalb sind wir in den nächsten Wochen bis zur Winterpause zum Siegen verdammt. Wenn wir weitere Punktverluste hinnehmen müssen, dann können wir die Saison schon Weihnachten als misslungen abhaken und das will keiner im Verein", macht Menzer deutlich. In den letzten Vergleichen sah der SVS gegen die griffigen Lüdersfelder nicht gut aus und musste sich schmerzliche Niederlagen abholen. Das große Problem bei der Menzer-Truppe ist der letzte Pass zur Großchance. Da agiert die Truppe fahrlässig und lässt viele Chancen liegen. Menzer hat dann auch eine ganz einfache Taktik parat: "Vollgas geben." Beim SVS fehlen Markus Hahn, Philipp Niemeier und Stephan Alms. Dafür steht Clemens Dankwerth wieder im Kader. Der TuS Lüdersfeld musste letzte Woche gegen den SV Obernkirchen eine glatte 0:3-Heimniederlage hinnehmen. Besonders im ersten Abschnitt war der TuS weit von seiner Bestform entfernt. Nach dem Seitenwechsel zeigte die Elf von Trainer Thorsten Westenberger sein wahres Gesicht und scheiterte am überragendenSVO-Keeper Marc-Pierre Nöcker. Gegen den SV Sachsenhagen fordert Westenberger eine konzentrierte und aggressive Vorstellung über die gesamte Spielzeit: "Wenn wir alle Gas geben, ist sicher eine kleineÜberraschung drin. Wir brauchen die Punkte."

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