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1:2-Niederlage gegen die SSG Halvestorf / Die Rettungskampagne nimmt Fahrt auf

SV Nienstädt ärgert lange den Titelaspiranten

Bezirksliga (jö). Die Nienstädter Rettungskampagne nimmt Fahrt auf. Im Internet kündigten Dennis Humke und Mirko Busch ihre Rückkehr an. Christos Christou will spätestens im nächsten Sommer wieder einsteigen und dass Stefan Horstmann am Samstag beim Spiel gegen die SSG Halvestorf in der Kabine war, darf als weiteres positives Signal gewertet werden. Der SV Nienstädt verlor das Spiel gegen den hohen Favoriten zwar mit 1:2, leistete aber so viel Widerstand, dass selbst aus der Niederlage neue Hoffnung erwächst.

veröffentlicht am 19.11.2007 um 00:00 Uhr

Tayfun Dizdar (r.) brachte den SV Nienstädt mit einem gelungenen

Halvestorf geriet im Schierbachstadion schwer in Bedrängnis, lag zur Pause mit 0:1 zurück und musste sich den Erfolg in der zweiten Halbzeit mit Mühe erkämpfen. Spielerisch ging beim Titelaspiranten wenig, weil Nienstädt nichts zuließ. Außer zwei Schüssen von Philippe Harms hatten die Gästen im ersten Durchgang nichts zu bieten. Der gut eingestellte SV Nienstädt kontrollierte die Lage, kam schon in den ersten Minuten durch Johannes Struckmeier zu einer großen Möglichkeit und ging in der 25. Minute mit dem Heber von Tayfun Dizdar nicht unverdient mit 1:0 in Führung. Das Zuspiel kam von Ali Akbas. Zwei Minuten später aber eine wichtige Szene: Der unbeherrschte Johannes Struckmeier flog mit einer Ampelkarte vom Platz. Mit zehn Mann geriet Nienstädt zunehmend unter Halvestorfer Druck, besonders in den ersten Minuten nach der Pause. Soner Aslan konnte sich in der 46. Minute die Ecke aussuchen, scheiterte aber mit einem unkonzentrierten Abschluss an Torwart Björn Schütte. Der Ausgleich in der 55. Minute entsprach angesichts derÜberlegenheit der Gäste zwar durchaus dem Spielverlauf, wäre aber vermeidbar gewesen. Josef Selensky zog aus 25 Metern ab. Der Ball setzte auf dem nassen Rasen kurz auf. Björn Schütte griff daneben. Auch den 2:1-Siegtreffer spielte sich Halvestorf nicht heraus. Als ein Freistoß in der 78. Minute in den Strafraum segelte, bekam Nick Pyka den Ball an den Fuß, lenkte ihn eher unabsichtlich ins lange Eck. Nienstädt war mit seinen Kräften am Ende, Halvestorf aufgrund seiner 70 Prozent Ballbesitz und seiner großen Konterchancen in der Schlussphase am Ende ein verdienter Sieger. Bei den Platzherren hielten der 43-Jährige Dirk Brinkmann in der Abwehr und der 42-jährige Thomas Klatt im Mittelfeld spielerisch und auch konditionell absolut mit. Sören Peters machte in der Abwehr mit seinen abgebrühten Aktionen ein überragendes Spiel. SVN: Schütte, Dirk Brinkmann, Peters, Stepanek, Klatt, Nicolai, Struckmeier, Dizdar, Kahraman, Reh, Akbas.

Die entscheidende Szene: Johannes Struckmeier sieht die Rote Kar
  • Die entscheidende Szene: Johannes Struckmeier sieht die Rote Karte.


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