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Hamelns Verkehrsplanung

Südumgehung hat Nachteile

Zu: „Neue Trassenführung für Hamelns Südumgehung“, vom 14. Februar
Mir scheint die Berichterstattung der Dewezet zur Hamelner Südumgehung recht unausgewogen. Es ist nicht richtig, dass sich alle Menschen in Hameln auf die Südumgehung freuen. Es gibt viele Probleme und Nachteile an dieser geplanten vierspurigen Hochstraße im Hamelner Süden.

veröffentlicht am 25.02.2020 um 21:25 Uhr

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Spätestens, wenn klar wird, dass viele Gebäude (ein ganzer Straßenzug!) einer Stadt abgerissen werden müssen, um eine Umgehungsstraßen zu bauen, muss klar werden, dass die Umgehungsstraße die Stadt nicht umgeht, sondern durch die Stadt führt und damit am falschen Platz ist. Hameln würde durch die Südumgehung jedoch nicht nur die Nordseite der Werftstraße verlieren, jede neue Straße lockt neuen Verkehr an. Die Südumgehung holt mehr Lkw-Verkehr von der Autobahn auf die B 1 nach Hameln!

Verlieren würde Hameln auch den Tönebönplatz und das Südbad, dessen kompletter Eingangsbereich durch Auf- und Abfahrten der Südumgehung überplant wurde. Wir brauchen in Hameln eine ergebnisoffene Diskussion, die auch die Probleme der Südumgehung benennt. Wir müssten uns dabei auch unangenehme Fragen stellen: Südbad oder Südumgehung? Naherholung an Düth, Weser und Töneböns Teichen oder Lkw-Lärm? Wie ruhig bleiben die Wohngebiete in Tündern und im Norden von Afferde? Soll die neue Weserbrücke wirklich nur Autospuren bekommen oder vielleicht doch auch einen Rad- oder sogar Fußweg? Muss die Trasse wirklich so exponiert als Hochstraße gebaut werden? Reicht vielleicht eine zweispurige Südumgehung? Passen die Jahrzehnte alten Pläne noch zu unserer Zeit?

Für diese Fragen müssen sinnvolle Lösungen und Antworten gefunden werden, wenn die Südumgehung Hameln wirklich ent- und nicht belasten soll.



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