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"Emma" richtet großen Schaden an

Sturmbilanz: Nie wieder Fichten im Bürgerpark

Rodenberg (bab). Einen verheerenden Schaden hat Sturm "Emma" im Bürgerpark angerichtet. Rund 30 Bäume sind entwurzelt oder abgebrochen worden. Der Fremdenverkehrsverein hatte gerade die letzten Schäden vom Orkan "Kyrill" beseitigt und abgearbeitet.

veröffentlicht am 17.03.2008 um 00:00 Uhr

"Ich war richtig fertig", sagt Friedrich Hardekopf, Vorsitzender des Fremdenverkehrsvereins. Dem Verein gehört der größte Teil des Waldes und er kümmert sich um dessen Pflege. Als im vergangenen Jahr der Orkan "Kyrill" über das Land fegte, waren 40 Bäume umgekippt. Nun hat es weitere 30 Bäume erwischt, großteils Fichten, aber auch Birken und Kirschen. Auf einem angrenzenden Grundstück wurde einZaun durch Äste einer umgestürzten Fichte beschädigt. Ein Teil des Waldes ist im städtischen Besitz. Nach "Kyrill" hatte die Kommune sämtliche Fichten im oberen Teil ihres Waldes gefällt. "Da konnte der Sturm mit voller Breitseite auf die gegenüberliegenden Fichten einschlagen und hat hier ein kleines Chaos angerichtet", beschreibt der Vorsitzende die Situation. Hardekopf hatte von einer Anwohnerin die Verwüstung mitgeteilt bekommen. "Mein ganzer Tag war hin", sagt er, denn die Aufräumarbeiten bleiben wohl wieder größtenteils an ihm hängen. Die Stämme werden zwar verkauft und von einem Lohnunternehmer abtransportiert, aber das restliche Chaos zu beseitigen, wird wieder Aufgabe des Vereins sein. Der Sturm hat diesmal im unteren Teil des Parks gewütet. Wie Hardekopf mitteilt, seien dort deshalb sämtliche Wege unpassierbar gewesen. Inzwischen sei der Hauptweg aber freigeräumt worden. Ungefährlich ist ein Besuch des Parks immer noch nicht. Eine umgeknickte Fichte hängt zwischen anderen Bäumen fest, eine andere ist so stark angerissen, dass sie demnächst gefällt werden muss. "Da sich der Hauptweg, der der Stadt Rodenberg gehört, in einem aufgeweichten und schlechten Zustand befindet, können die Arbeiten zum Entsorgen der Bestände zurzeit nicht vorgenommen werden", erklärt Hardekopf. Es werde Zeit, dass dieser Weg so hergerichtet werde, dass er auch in den Wintermonaten mit Traktoren befahren werden kann, fordert der Vorsitzende. Hardekopf freut sich, dass der obere Teil des Parks diesmal verschont blieb, auch die Apfelwiese, die der Verein gekauft hat. Diese soll in den Park integriert werden. Aber "Fichten werden wir nie wieder anpflanzen", versichert Hardekopf. Sie seien den Stürmen am wenigsten gewachsen. Und der Vorsitzende rechnet damit, dass heftige Stürme immer häufiger auftreten werden.



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