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Stadt sagt: Danke! / Ehrenamtskarte gewährt Vorzüge in etlichen Einrichtungen

Stützen des kommunalen Lebens

Bückeburg (mig). Ein Zeichen der Dankbarkeit und ein Lohn für den Dienst an der Gesellschaft; all das soll sie sein, die neue Ehrenamtskarte. "Bisher hat sich die öffentliche Hand eher zurückgehalten, was derartige Vergünstigungen betraf. Die Karte ist ein kleiner Versuch, das ein wenig zu ändern", lobte Bürgermeister Reiner Brombach bei einer Verleihung im historischen Ratssaal der Stadt.

veröffentlicht am 27.11.2008 um 00:00 Uhr

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Zwei Drittel aller Schaumburger engagierten sich ehrenamtlich, manche riskierten dabei sogar ihr Leben, so Brombach mit Blick auf die anwesenden Feuerwehrleute. "Die Ehrenamtskarte kann deshalb auch kein Ausgleich sein, sondern nur ein kleines Dankeschön", betonte er anlässlich der Verleihung. Sein Fazit: "Das kommunale Leben in dieser Form gäbe es nicht, wenn Ehrenamtliche nicht in ihrer Freizeit der Allgemeinheit Dienste erweisen würden." Viele Ehrenamtliche würden ihr ganzes Leben in den Dienst einer Sache stellten. Manche unter ihnen - wie die Helfer der Hörzeitung - arbeiteten eher im Verborgenen. Anschließend stellte der Bürgermeister kurz die Vorzüge der Ehrenamtskarte vor. Unter anderem genießen die Träger Vergünstigungen in öffentlichen Einrichtungen und bei zahlreichen Anbietern aus Sport, Kultur oder Freizeit. In Bückeburg wird die Karte beispielsweise an der Kasse von Hofreitschule, Hallenbad oder Schloss akzeptiert. Ein Besuch der Kompostierungsanlage wird deutlich günstiger. Die Karte gilt aber selbstverständlich auch über die Stadtgrenzen hinaus. Zur Verleihung gekommen waren Angehörige zweier wichtiger gesellschaftlicher Gruppen - Wolfram Hesseling, Daniel Hesseling, Ina Hesseling und Andre Märtens von der Feuerwehr Bückeburg-Stadt sowie Sabine Nett von der Hörzeitung für Blinde und Sehbehinderte. Nicht anwesend sein konnten an diesem Abend Vertreter des Fördervereinsder Immanuel-Schule.



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