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Gasthaus Walter: VVO soll mit Klosterkammerüber Aufstellung verhandeln / Drei Ruhebänke für Jupp-Franke-Platz

Streitpunkt: Tisch und Bänke für verirrte Wanderer?

Obernkirchen (sig). Bernd Kirsch brachte bei der Jahreshauptversammlung des Verkehrs- und Verschönerungsvereins (VVO) sein Bedauern darüber zum Ausdruck, dass es im früheren Gasthaus Walter keine Gastronomie mehr gibt. Er stelle dort immer wieder unwissende und offenbar auswärtige Besucher fest, die enttäuscht vor der verschlossenen Tür stehen. Er regte an, dafür wenigstens beim steinernen Richtungsweiser hinter dem Parkplatz zwei Bänke und einen Tisch aufzustellen. Dieser Vorschlag löste eine Diskussion aus, in die schließlich der Ehrenvorsitzende Konrad Bögel eingriff.

veröffentlicht am 23.02.2008 um 00:00 Uhr

Einen weiten Blick ins Auetal gibt es hier oben beim früheren Ga

Bögel stellte den Antrag, dass sich der VVO in jedem Fall um eine Lösung kümmern soll. Aus dem Vorstand kamen Bedenken. Dort oben sei sowieso schon alles zugewachsen. Franz Kusnierski erklärte, man habe keine große Aussicht, und der steil abfallende Hang dicht dahinter sei nicht ungefährlich. Aus Sicherheitsgründen müsste man eigentlich sogar überlegen, dort Stacheldraht anbringen. Holzbänke könnten auch zerstört oder sogar in die Tiefe geworfen werden. Es war zu spüren, dass die Bedenken auch bei einigen Mitgliedern überwogen. Doch Bögel hatte etwas dagegen, dass sich der Vorstand erst im eigenen Kreis mit diesem Thema befasst und dort eine Meinungsbildung herbeiführt. Er setzte einen Antrag durch, der den Vorstand in die Pflicht nimmt, den Vorschlag von Bernd Kirsch offiziell zu behandeln und Kontakt unter anderem mit der zuständigen Klosterkammer aufzunehmen. Es gab aber auch unstrittige Anliegen - wie zum Beispiel das deutlich gesteigerte Engagement des Verkehrs- und Verschönerungsverein (VVO) in der Bergstadt. Dazu stellte Bürgermeister Oliver Schäfer fest, der Verein helfe, das Stadtbild zu verschönern, und gebe hier ein gutes Beispiel für die Bürger. Dass sich eine zusätzliche Reinigungskraft speziell um die Innenstadt kümmert, sei ein Verdienst des VVO, der in diesem Fall die Rolle des Arbeitgebers übernommen hat, betonte Schäfer. Seitdem gäbe es spürbar weniger Klagen über die Sauberkeit in diesem Bereich. Die Vorsitzende, Barbara Roeder-Schmidt, teilte in ihrer Vorschau auf die Aktivität des laufenden Jahres mit, dass drei Ruhebänke bestellt worden sind. Sie werden aus Eukalyptusholz gefertigt und sollen auf dem Jupp-Franke-Platz aufgestellt werden. Dort werden sie in Absprache mit dem städtischen Baubetriebshof so verankert, dass sie nicht gestohlen werden können. Nachdem seit dem vergangenen Jahr ein vorher stillgelegter Brunnen im La-Flèche-Park wieder sprudelt, setzt sich der VVO-Vorstand mit aller Kraft dafür ein, dass auch der Brunnen im Eingangsbereich zum Sonnenbrink unweit der Rintelner Straße wieder Wasser spendet. Darüber gab es Gespräche mit der Stadt, und die Chancen stehen nicht schlecht für dieses Vorhaben.



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