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Modellflieger: Plätze in Bückeburg oder Deckbergen keine Alternative für den Verein

Streit um Modell-Starterlaubnis geht weiter

Rinteln (clb). Der Modellflugverein hat Probleme mit der Unteren Naturschutzbehörde: Diese hatte sich gegen die beantragte Aufstiegsgenehmigung des Vereins - in Zukunft Flugmodelle mit einer Gewichtsspanne bis zu 25 Kilogramm fliegen zu lassen - ausgesprochen (wir berichteten). Da sich unmittelbar in der Nähe des Flugplatzes Brut- und Rastplätze von Vögeln befinden, sei der Antrag nicht mit dem Natur- und Landschaftsschutz zu vereinbaren, so Landkreis-Pressesprecher Klaus Heimann.

veröffentlicht am 17.04.2007 um 00:00 Uhr

Rintelns Modellflieger frustriert: Keine Starterlaubnis für Mode

Doch ein geeignetes Ausweichgelände für den Modellflugverein ist zurzeit nicht in Sicht. Heimann betonte, dass sich die Naturschutzbehörde bemüht habe, eine Alternative zu finden. Doch alle Möglichkeiten, wie beispielsweise die Mitbenutzung der Plätze in Deckbergen oder Bückeburg, hätten dem Verein nicht gepasst. Vereinsvorsitzender Heinz-Dieter Kölling hält dagegen, der Bückeburger Verein sei für die jugendlichen Mitglieder des Rintelner Vereins, die mit dem Fahrrad kommen oder von ihren Eltern gefahren werden, einfach zu weit entfernt. Und der Deckberger Verein, der momentan nur 29 Mitglieder zähle, habe kein Interesse an einer Vergrößerung. Zugleich versteht der Vorsitzende nicht, warumüber das Landschaftsschutzgebiet Wesertal sowie das Naturschutzgebiet Osthenuther Kiesteiche "manntragende Flugzeuge" vom Verkehrslandeplatz in Rinteln fliegen dürfen, aber keine Modellflugzeuge. "Außerdem ist der Modellflug nur im Landschaftsschutzgebiet verboten, unser Gelände liegt aber außerhalb." Aus seiner Sicht sei damit der Modellflug gesetzes- und ordnungskonform.



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