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Strebost: Kapital wird vernichtet

Stadthagen (jl). Der langjährige Kommunalpolitiker und Kaufmann Karl-Ernst Strebost hat sich erneut zum Thema "Tropicana" zu Wort gemeldet. Strebost empfindet den Vorgang, dass die Stadt aus ihrem Haushalt dem Spaßbad und der Eisbahn beispielsweise 740 000 und aus der E.on-Dividende sowie der Gewinnabführung der Stadtwerke noch rund eine weitere Million überweisen muss, als "Kapitalvernichtung". Dies sei Geld, das "sonst dem städtischen Haushalt zufließen würde", kritisiert er.

veröffentlicht am 15.03.2008 um 00:00 Uhr

Großen Argwohn signalisiert er auch angesichts der Pläne einiger Ratsgruppierungen für das Umfeld des "Tropicana". Dass das nicht immer zu zusätzlichen Attraktionen führen muss, macht Strebost am Agieren des CDU-Fraktionsvorsitzenden und EWR-Aufsichtsratsmitgliedes Gunter Feuerbach deutlich. Strebost erinnert daran, dass dieser sich 2005 für ein Tropicana-Hotel starkgemacht hat, um die "Heerscharen von Weserrenais sance Touristen" unterzubringen. Jetzt sei die EWR pleite. Kritik bekommt auch WIR-Ratsherr Richard Wilmers ab, weil dieser am Tropicana eine Außengastronomie etablieren will. Das ist in Strebosts Augen unnötige Konkurrenz für die durch Dorfgemeinschaftshäuser ohnehin "zerstörte Gaststättenkultur" in Stadthagen.



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