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Am 15. April entscheidet sich, ob die Hagener Schützen einen Kronprinz haben und ihr Schützenfest feiern

Straffe Führung, gute Organisation

BAD PYRMONT/HAGEN. Den Beweis dafür, dass der Schützenverein Hagen gut funktioniert, lieferte er in der Jahreshauptversammlung im voll besetzten Schützenhaus.

veröffentlicht am 04.04.2018 um 11:32 Uhr

Präsident Christian Pulver (rechts) mit den geehrten Schützinnen und Schützen. FOTO: AR

Denn Präsident Christian Pulver und sein Vize Jan-Philipp Schmidt konnten nur Positives verkünden. Mit der Teilnahme an zahlreichen Veranstaltungen, besonders jenen, die das Dorf Hagen unterstützen, zeigte sich der Präsident äußerst zufrieden, hatte man doch seine Visitenkarte überall abgegeben. Besonders beim größten Schützenfest der Welt, in Hannover, erregte man mit besonderer Eleganz der Damen und einer schneidigen jungen Vereinsspitze viel Aufmerksamkeit. Die Berichte der Spartenleiter zeigten angenehme Routine. Jaqueline Lipp als Damenleiterin berichtete über verschiedene Unternehmungen der Damenabteilung, Schießsportleiter Peter Werner hatte eine ganze Reihe von Vereinsmeistern und Pokalsiegern auf der Liste, und Jugendleiterin Dominique Werner konnte ebenfalls eine stattliche Bilanz vorweisen. Ortsbürgermeister Andreas Müller erschien gleich multifunktional. Neben dem Grußwort als Ortschef konnte er als Vorsitzender des Fördervereins über eine satte Spende an die Schützen und gleichfalls als Vorsitzender des Musikzuges die positive Bilanz mit 34 Treffen, 15 Auftritten und etwa 50 Übungsabenden der rund 20 Aktiven berichten. Eine stolze Bilanz, wenn auch Müller die mangelnde finanzielle Unterstützung seitens der Stadt monierte, „denn Musikzüge werden nicht bedacht.“

Ein echter Knackpunkt ist das diesjährige Schützenfest, denn noch haben die Hagener keinen Kronprinzen, der der Garant für das Stattfinden des Ereignisses ist. „Am 15. April entscheidet sich, ob es ihn gibt, da brauchen wir jemanden, der hinlangt,“ forderte Vizepräsident Jan-Philipp Schmidt und gab noch einen drauf. Denn eigentlich steht das Schützenfest schon in seiner Planung, und die hat es in sich. Freitag, 18. Mai: Die Hagener Rocknacht bietet Heftiges auf die Ohren. Dann ist am Samstag, dem 19. Mai am Abend die Kranzniederlegung am Ehrenmal vorgesehen, und ab 20 Uhr findet die große Königsproklamation statt. Danach gibt es Mucke und Tanz von der Nightshift-Band bis zum Abwinken. „Wenn wir den Samstag überleben, ist am Sonntag der große Festumzug durchs Dorf,“ prophezeite Schmidt, und danach kommt der große Hammer. Die „bockstarke“ Bayernband „WildWeXXel-BOCKSTARK“ rückt in einer Stärke von 11 Musikern an, darunter zwei gedirndelte Mädels, und heizt dem Hagen mächtig ein. Sogar mit erlaubter Dauer bis 2 Uhr nachts. Da soll derart die Post abgehen, dass der Montag mit Zeltgottesdienst und Katerfrühstück zum „Runterkommen“ dringend benötigt wird.

Vereinsmeister sind beim Kleinkaliber in der Schützenklasse Jan-Philipp Schmidt, bei den weiblichen Senioren Sabine Wisenbaker und bei den männlichen Günter Baumeister. Beim Luftgewehr gewannen die Damenklasse Dominique Werner, die Schützenklasse Jan-Philipp Schmidt, die Klasse Senioren männlich Peter Werner und die Senioren weiblich Sabine Wisenbaker. Vereinsmeister der Klasse Körperbehindert wurde Günter Kriegel. Den Adolf-Müller-Pokal sicherte sich Dominique Werner und den Titel Kartoffelkönigin schoss sich Sarah Cohrs. Heinz Müller ging als Sieger um den Senioren-Pokal hervor. Die Schützenschnur in Grün schossen Marcel Ludwig, Imke Lippert, Jan-Philipp Schmidt und Jessica Klepfer, die in Silber Dominique Werner.AR



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