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Storch weg - "Storchenvater" kommt zu spät

Bückeburg (rc). Der Storch auf der Rintelner Straße hat auch "Storchenvater" Manfred Heidmeier auf den Plan gerufen. Allerdings kam er zu spät, als er gestern Morgen bei einem Ortstermin den Storch in Augenschein nehmen wollte: Meister Adebar hatte am Abend zuvor seinen Laternenplatz mit unbekanntem Ziel verlassen. Anhand der Kotspuren unter der Laterne ist sich Heidmeier aber sicher, dass der Vogel nicht ganz gesund ist. Es werde sich wohl um ein versprengtes Jungtier handeln, das den Anschluss verpasst hat, vermutet Heidmeier. Er gehe aber davon aus, dass er es bis Spanien auf die dortigen gut gefüllten Mülldeponien schaffen werde. Zum Hintergrund: Viele Störche zieht es im Winter nicht mehr nach Afrika, sie bleiben vielmehr in Spanien, weil dort das Nahrungsangebot gut ist.

veröffentlicht am 21.09.2007 um 00:00 Uhr

Die beiden Petzer Jungstörche sind übrigens schon im August in ihr Winterquartier aufgebrochen, wie Heidmeier beobachtet hat. Lediglich die beiden Altvögel lassen sich ab und zu noch auf dem Horst in Petzen blicken.

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