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Auch die kalte Jahreshälfte hat ihre schönen Seiten und viel zu bieten / Wesionäre fotografieren die Herbstlandschaft

Stimmungsvoller Herbst im Weserbergland

Hameln (mj). Frühling, Sommer, Herbst und Winter: Das Jahr wird in vier Jahreszeiten unterteilt, die sich durch charakteristische astronomische und klimatische Eigenschaften auszeichnen. Astronomisch betrachtet beginnt der Herbst auf der Nordhalbkugel um den Zeitraum der Tagundnachtgleiche am 23. September und endet am 22. Dezember, dem Zeitpunkt der Wintersonnenwende. Im Unterschied zum astronomischen wird der meteorologische Herbst, der im allgemeinen Sprachgebrauch gemeint ist, auf der Nordhalbkugel den Monaten September, Oktober und November zugeordnet.

veröffentlicht am 03.11.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 07:41 Uhr

Wesionär Stargazer erstellte dieses schöne Bild aus drei Fotos v

Um jedoch den im Jahresablauf zu beobachtenden saisonalen Entwicklungsstand der Natur durch Jahreszeiten zu beschreiben, dafür ist die Unterteilung in vier Jahreszeiten allerdings zu grob. Daher spricht man in der Phänologie (= Wissenschaft über die im Jahresablauf periodisch wiederkehrenden Entwicklungserscheinungen in der Natur) von bis zu zehn Jahreszeiten, deren Beginn lokal unterschiedlich durch das Eintreten verschiedener Naturereignisse gegeben ist, wie beispielsweise die Rapsblüte.

Sowohl astronomisch als auch meteorologisch betrachtet ist der Herbst, die dritte Jahreszeit, in Deutschland noch nicht vorbei. Der Winter kündigt sich zwar an, muss aber noch ein paar Wochen warten. Viele Menschen bedauern den Wechsel von der warmen zur kalten Jahreszeit. Doch auch wenn die Tage kürzer und die Abende länger und kühler werden, weil es später hell und früher dunkel wird und die Kraft der Sonne merklich nachlässt, hat auch der Herbst seine schönen Seiten. Die Natur zeigt sich in den prächtigsten Farben: Das Laub der Bäume färbt sich gelb, orange, rot oder braun und bietet – besonders an sonnigen Tagen – ein unvergleichliches Panorama.

Auch die Tierwelt regt sich: Die Zugvögel bereiten sich auf den Abflug in ihre südlichen Winterquartiere vor, zahlreiche heimische Tiere, wie Eichhörnchen oder Igel, präparieren sich für den bevorstehenden Winterschlaf.

7 Bilder
Kaiserwetter am Sonntag, 31. Oktober 2010. Foto: HorstEllebracht

Und für die Herbstzeit ist noch mehr kennzeichnend: Die Landwirte haben viel zu tun – sie ernten heimisches Gemüse wie Kürbis, Spinat und Kohl. Auch das angebaute Obst wie Äpfel, Birnen, Quitten und Weintrauben wird gepflückt und auf dem Markt verkauft. Pilze sprießen im Wald aus allen Ecken und auch die Jäger haben Hochsaison, sodass das Wildangebot besonders üppig ist. Kulinarisch betrachtet hat der Herbst viel zu bieten.

Ebenso kann man in der Freizeit die kühle Jahreszeit genießen: Die bunten Laubwälder laden zu herrlichen Spaziergängen ein. Wenn man vom Laufen erschöpft und einem von der kühlen Luft etwas kalt ist, dann kehrt man in einer gemütlichen Stube ein, trinkt heißen Tee oder Kakao und wärmt sich wieder auf. Es gibt kaum Schöneres! Da spürt man die Natur durch und durch. Wenn es sehr windig ist, kann man hinaus auf abgeerntete Felder gehen und Drachen steigen lassen. Der Herbst ist die beste Jahreszeit dafür. An verregneten Tagen bleibt man einfach einmal Zuhause, liest ein gutes Buch, spielt Spiele oder widmet sich Haus- und Handwerksarbeit. Der Hektik des Alltags zu entfliehen und Ruhe zu finden, anstatt den ganzen Tag unterwegs zu sein, tut auch manchmal gut.

Die abgedruckten Bilder sind eine Auswahl zahlreicher schöner Herbstfotos, die bei Wesio veröffentlicht wurden. Viele Mitglieder der Community waren im Weserbergland unterwegs und hielten mit ihrer Kamera die besondere Stimmung des Herbstes fest.



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