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Big Mama& Golden Six begeistern das Weihnachtsmarkt-Publikum / Sogar Schnee fällt

"Stille Nacht" wird der emotionale Höhepunkt

Bückeburg (bus). Jetzt steht einem gelungenen Weihnachtsfest eigentlich nichts mehr im Weg. "Alles, was Sie sich wünschen, soll in Erfüllung gehen", hat "Big Mama" ihrem Publikum am Mittwochabend mit auf die letzte kurze Wegstrecke bis Heilig abend gegeben. Mit der im Anschluss an ein die Herzen der Zuhörer rührendes "Stille Nacht" vorgetragenen Beteuerung erreichte das knapp zwei Stunden dauernde Gastspiel der Weihnachtsmarkt-Lieblingsformation "Big Mama& The Golden Six" seinen emotionalen Höhepunkt.

veröffentlicht am 21.12.2007 um 00:00 Uhr

Stille Nacht, Heilige Nacht - Big Mama begeistert das Publikum m

Dabei war der Auftritt gespickt mit gefühlsbetonten Kompositionen. Mama und ihre Mitstreiter hatten bei der 2007er Programmgestaltung ein wenig mehr auf Sentiment denn auf Sensation gesetzt. Auffallend auch, dass die stimmgewaltige Frontfrau und Namensgeberin häufiger als in den Vorjahren die Rolle der Solistin mied, ihren Nebenleutenden Vortritt ließ und sich als Teil des Chores präsentierte. Was augen- und ohrenfällig die Berechtigung der Bezeichnung "Golden" vor der "Six" unter Beweis stellte. Womöglich war die Zurücknahme aber auch den Anstrengungen der zurückliegenden Wochen geschuldet. "Wir sind ein bisschen exhausted", gab Keyboarder Klaus Henatsch rückblickend auf zahllose Auftrittsverpflichtungen zu verstehen. Auf der Stadtkirchen-Bühne kompensierten die Sänger - getragen von der Begeisterung der vielen hundert Zuhörer - den Anflug von Erschöpfung mit der Vorfreude auf eine nach Konzertende beginnende "besinnliche" Vorweihnachtszeit. "Heute absolvieren wir den letzten Auftritt der aktuellen Tour", erläuterte Henatsch. Dass Bückeburg auch anno 2008 im Tourkalender der Ausnahmekönner auftauchen wird, steht für "Le Bistro"-Wirt Michael Vogt außer Frage. "Die Verträge sind so gut wie unterschrieben", erklärte der Hauptorganisator des adventlichen Vergnügens. Die Verbundenheit der Künstler mit der ehemaligen Residenzstadt komme auch dadurch zum Ausdruck, dass sie hier ihr einziges winterliches Freiluftkonzert gäben. Generell bevorzuge die Formation beheizte Hallen oder Kirchen. Was Auditorium und Stimmakrobaten am Mittwochabend allerdings um eineüberraschende Zusatzerquickung gebracht hätte - mitten in den lautstark aufbrausenden Schlussapplaus hinein schickte der Himmel einige kleine Schneeflöckchen. "Oh Happy Day".



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