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Nach Blitzschaden: Neuer Standort an der Bushaltestelle "Wilhelmshöhe"

Stileiche ersetzt 200-jährigen Baum

Ahnsen (sig). Die Eiche sei der Deutschen liebster Baum, wird immer wieder behauptet. Da scheint was Wahres dran zu sein, denn die Ahnser trauern zum Beispiel immer noch einer an die 200 Jahre alten Eiche hinterher, die auf der Nordseite der Akazienalle stand - nur wenige Meter von der Ortsdurchfahrt entfernt. Ein Blitz hatte ihr vor langer Zeit den Garaus gemacht. Jetzt ist sie endlich ersetzt worden, wenn auch nicht genau an derselben Stelle.

veröffentlicht am 31.10.2007 um 00:00 Uhr

Ahnsen erhält jetzt eine Eiche zurück, deren Vorgängerin einst e

Landwirt Friedrich-Wilhelm Lohmann pflanzt und pflegt auf seinem Gelände so manches junge Bäumchen. Davon spendierte er jetzt seiner Gemeinde eine schon mehrjährige Stileiche, die in die Landschaft passt. Mit Bürgermeister Heinz Grabbe hat er dieses Vorhaben besprochen und den Standort ausgesucht. Der Platz hinter der Bushaltestelle wurde von beiden als der günstigere auserkoren. Hier kann der Nachbarschaft, zum Beispiel bei einem neuen "Kyrill", nichts passieren. Mit einem Trecker brachte der Landwirt die junge Eiche und die gefüllte Gieskanne zum Bewässern zur Akazienallee. Dieter Gutzeit und Reinhard Möller halfen ihm dabei, den Baum fachgerecht zupflanzen, zwischen drei Holzpfosten zu befestigen und zu sichern. Friedrich-Wilhelm Lohmann konnte sich noch genau an die in den 50-er Jahren gefällte Vorgängereiche erinnern. "Wir mussten als Kinder mit dem Schlitten, der auf der steilen Akazienallee immer ganz schön schnell wurde, sehr aufpassen, dass wir nicht vor dem Baum landeten." Ohne starkes Bremsen ging es ohnehin nicht, sonst prallte man auf der anderen Straßenseite gegen eineSandsteinmauer. Die stand damals etwas 50 Meter vor dem beliebten Ausflugslokal und der Bahnstation "Wilhelmshöhe".

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