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Erhöhtes Verkehrsaufkommen

Steuergelder sinnvoller ausgeben

Der heutige Artikel hat mich noch mal bestärkt, diesen Leserbrief zu schreiben. Da sagt Herr Wahmes: Eine Einbahnstraßenregelung für die Stüvestraße wäre keine Lösung, da die Autofahrer sich dann andere Abkürzungen suchen würden und so nur eine Verlagerung des Verkehrs erfolgt. So ist es auch, aber wo ist der Unterschied zur Einbahnstraßenregelung der Bürenstraße?

veröffentlicht am 15.07.2019 um 17:23 Uhr

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Zu: „Die Nerven liegen blank“, vom 2. Juli
Die sechsmonatige Testphase zur Verhinderung von Schleichwegen bezüglich der Bürenstraße ist abgeschlossen und die Bürenstraße wird weiterhin eine Einbahnstraße bleiben. Die Bürenstraße ist eine recht kurze und auch nicht stark bewohnte Straße, da sich hier auch eine unbewohnte Synagoge befindet.

Der Verkehr soll nun über den Ostertorwall in Richtung Mühlenstraße fließen. Es stellt sich aber keiner in eine Linksabbiegerspur und wartet. Ein neuerSchleichweg muss her. Dann fährt man halt in die Bismarckstraße oder in die Wilhelmstraße über den Wilhelmsplatz, durch die Hugenottenstraße oder durch die Friedrichstraße. Alles gut ausgebaute Straßen, in denen man sich auch nicht an die Richtgeschwindigkeit halten muss; da ist man schön schnell durch die Straßen mit Mehrfamilien-Wohnhäusern.

Das erhöhte Verkehrsaufkommen betrifft jetzt viel, viel mehr Anwohner. Nach dem Testzeitraum erfolgt eine neue Verkehrszählung und wie durch ein Wunder erhöht sich die Anzahl der durchfahrenden Autos nicht. In Zeiten des zunehmenden Verkehrs bleibt die Zahl unverändert. Ich kann mir beim besten Willen nur vorstellen, dass man den Termin für die Zählung gut gewählt hat, wie zum Beispiel die Osterferien. Na ja, wie auch immer, wer soll es prüfen?

Vielleicht ist es auch wie bei „Zurück in die Zukunft“, dass die Autos jetzt fliegen und keine Straßen mehr brauchen. Das Ergebnis war zu erwarten, schließlich müssen die Kosten für das Verkehrsplanungsbüro aus Hannover gerechtfertigt werden. Da spielt es auch keine Rolle, dass der Schleichweg jetzt dreimal so lang ist und eine Vielzahl an Anwohnern der zusätzlichen Lärmbelästigung ausgesetzt ist. Ich wünsche mir von der Stadt Hameln, dass meine Steuergelder sinnvoller ausgegeben werden.



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