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Feggendorfer Vereine errichten Tafel / 1250 Jahre alt?

Stele kündet schon jetzt von Jubiläumsfeier 2009

Feggendorf (nah). Das bevorstehende Großereignis für Feggendorf ist von Einwohnern und Besuchern nicht mehr zu übersehen. Am Ortseingang macht eine große hölzerne Tafel vom Apelerner Bildhauer Günter Wosny auf die Jubiläumsfeierlichkeiten in 2009 aufmerksam. Ein Jahr vor dem Festwochenende wurde jetzt eine Stele dazu aufgestellt.Schaumburger Nesselblatt und das inoffizielle Wappen der einst selbstständigen Gemeinde sowie der Hinweis auf das vermutlich 850-jährige Bestehen der Ortschaft zieren die Stele.

veröffentlicht am 24.06.2008 um 00:00 Uhr

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Die Idee geht auf das "Feggendorfer Vereinskomitee" zurück. In diesem Zirkel verabreden die Vorsitzenden der Gemeinschaften miteinander Termine oder organisieren Vorhaben gemeinsam. Seit zwei Jahren bereiten sie das Jubiläum vor. Der Impuls dazu, so bestätigte Sprecher Wilfried Mundt, sei aus der "Lauenauer Runde" gekommen. Doch weil die Lauenauer das urkundlich belegte 950-jährige Bestehen feiern wollen, habe auch Feggendorf die Initiative ergriffen: "Komitee und ,Runde' arbeiten ja gut zusammen." Dennoch ist die Gemeinschaft im ehemaligen Bergmannsdorf offenbar schneller: "Unser Programm steht", verriet Mundt zum vorgesehenen "Mittelalterlichen Markt", den Vereine und Einwohner am 13. und 14. Juni 2009 auf dem Festplatz veranstalten wollen. Das sei dem "Motor" Jürgen Langerwisch zu verdanken: Der Ortsbrandmeister und interessierte Heimatkundler habe sich als wichtigster Ideengeber erwiesen. Landrat Heinz-Gerhard Schöttelndreier war mit von der Partie und zeigte sich erfreut, dass auch das Kreiswappen Berücksichtigung gefunden habe. Nur die Lauenauer Vertreter guckten ein wenig irritiert, weil auf der Hinweistafel das offizielle Gemeindewappen fehlte. Der Vorsitzende der "Runde", Heyno Garbe, geriet ins Philosophieren über das Alter des Ortes. Er halte es mit dem früheren Dorflehrer und Heimatforscher Wilhelm Stummeyer und dessen Theorien. Danach könnten sich in Vegendorpe, Lactorpe oder am "Kluß" schon lange vorher Menschen angesiedelt haben als in den Niederungen der Aue: "Vielleicht ist Feggendorf sogar 1250 Jahre alt."

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