weather-image
15°
Zu "Best-of-Science-Center" gekürt / Gestern Saisonstart - neu: Urhöhle und Kriechröhren-Labyrinth

Steinzeichen gehört zu 70 besten Erlebnisparks

Steinbergen (crs). Das ist ein Saisonstart ganz nach dem Geschmack von Josef Wärmer: Die Sonne strahlt, es sind angenehme 19 Grad, die Besucher strömen nur so in Scharen ins Steinzeichen Steinbergen. "Das kann man sich nicht besser wünschen", sagt der Geschäftsführer des Freizeitparks, der - frisch ausgezeichnet als "Best-of-Science-Center" - wieder mit einigen Neuheiten aufwartet.

veröffentlicht am 02.04.2007 um 00:00 Uhr

0000444899-gross.jpg

So ist der untere Teil der so genannten "Urhöhle" fertig, ein hundert Meter langes Kriechröhren-Labyrinth mit Informationen zum Leben unter der Erde wird im Laufe der Saison eröffnet. Die schon für das letzte Jahr angekündigten Schlappohr-Kaninchen ergänzen den Streichelzoo, ein "Barfuß-Pfad" ist für den Pfad der Sinne in Planung, der Kletterbereich wird erweitert. Außerdem feiert auch das Steinzeichen das Wilhelm-Busch-Jahr 2007: Immer am letzten Sonntag im Monat macht das Mitmach-Theater "Max und Moritz" im Steinzeichen Station. Mitmachen steht im erlebnispädagogischen Konzept des Steinzeichens ohnehin ganz weit oben. Das ist für Geschäftsführer Wärmer auch ein Grund dafür, weswegen die Erlebniswelt zu einem "Best-of-Science-Center" gekürt worden ist. In dem bundesweiten Wettbewerb wurden insgesamt 70 Museen und Freizeitparks in ganz Deutschland ausgezeichnet, vier davon in Niedersachsen. Damit zählt das Steinzeichen neben dem Phaeno in Wolfsburg und zwei weiteren Parks zu den herausragenden Freizeiteinrichtungen im Land. "Darauf sind wir sehr stolz", freut sich Wärmer. Und das Angebot zieht Gäste nicht nur aus dem näheren Umfeld an. Aus Bielefeld, Hannover und Celle, sogar aus Baden-Baden und Rosenheim kommen die Premierengäste des Jahres 2007. Nicht zuletzt ein intensives Marketing zeichnet verantwortlich für den Erfolg des Steinzeichens. Rund 15 000 Schulen, Kindergärten und Gemeinden in einem Umfeld von rund 200 Kilometern werden jedes Jahr angeschrieben. Das zahlt sich aus: "Wir haben nicht nur einzelne Klassen zu Gast, sondern manchmal ganze Schulen oder Jahrgänge mit 150 Kindern", freut sich Wärmer.

Marieke (6) aus Hannover traut sich beim Klettern hoch hinaus.
  • Marieke (6) aus Hannover traut sich beim Klettern hoch hinaus.
Von ganz weit her kommen Victor (9) und Annika (10): Die beiden
  • Von ganz weit her kommen Victor (9) und Annika (10): Die beiden Rosenheimer besuchen Patentante Cornelia Engelmann aus Obernkirchen.
Schon zum zweiten Mal sind Daniel (12) und Niklas Lapinske aus M
  • Schon zum zweiten Mal sind Daniel (12) und Niklas Lapinske aus Melle im Steinzeichen - und begeistert auf der Suche nach Fossilien.
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare