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"Höchste Plantreue" durch Projektgesellschaft

Steinanger : Helmhold plädiert für Bauträger

Rinteln (wer). Ursula Helmhold setzt in der Steinanger-Debatte einen neuen Akzent: Die grüne Ratsfrau plädiert dafür, eine Projektgesellschaft zu gründen, die das geplante Wohngebiet am Steinanger getreu dem favorisierten Architektenplan realisiert und die Häuser schlüsselfertig vermarktet.

veröffentlicht am 08.02.2007 um 00:00 Uhr

Auf diesem Weg, argumentiert Helmhold, könne am besten abgesichert werden, dass der Steinanger optisch und energietechnisch in ein Vorzeige-Wohngebiet verwandelt werde, das einen modernen und einheitlichen Baucharakter aufweise. Nicht einzelne Bauherren, sondern eine Projektentwicklungs- oder Bauträgergesellschaft würde die Gebäude nach den - politisch abgestimmten - Plänen errichten und vermarkten. Derzeit stellt die Stadt einen Bebauungsplan auf,über den ebenfalls Eckpunkte der Bauweise geregelt werden. Darüber hinaus könnte ein städtebaulicher Vertrag für die Umsetzung der Architekten-Pläne sorgen. Höchste Plantreue indes verspricht aus Sicht der Grünen-Politikerin nur ein kollektiver Bauherr. An der Projektgesellschaft könnten sich auch Sparkasse und Volksbank beteiligen, denkt Helmhold laut über mögliche Gesellschafter nach. "Auch die GVS könnte mit dabei sein" - womit auch die Stadt im Boot säße. Oder: die Stadt selbst. "Ich kann mir auch vorstellen, dass die Stadt ihr Grundstück in eine solche Gesellschaft einbringt."

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