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Klassenerhalt als neues Saisonziel

Stefan Vogt fehlt ein "Leader" im Team

Fußball (jö). Die Rückkehr in den heimischen Fußball hatte sich Stefan Vogt angenehmer vorgestellt. Seit der 36-Jährige den VfL Bückeburg verließ, war er jenseits der Landesgrenze sportlich überaus erfolgreich. Nun bläst dem verheirateten Familienvater aus Frille der sportliche Wind erstmals ins Gesicht.

veröffentlicht am 29.08.2008 um 00:00 Uhr

Niedernwöhren scheint die Hinrunde auch diesmal vermasseln zu wollen. Waren Sie auf einen derart schlechten Start vorbereitet? In keiner Weise. Ich habe mir das ganz anders vorgestellt und verstehe auch kaum, was da gerade passiert. Wir haben eine ordentliche Vorbereitung gespielt, ein neuer Trainer ist da, es entstand eine gewisse Aufbruchstimmung. Die drei Auftaktspiele sollten eigentlich sechs Punkte bringen. Gegen Gehrden habe ich die Mannschaft aber plötzlich nicht mehr wieder erkannt. Woran liegt es? Ich glaubte, dass die schlechte Hinrunde der letzten Saison als Warnung ausreicht. Uns fehlt ein Leader, der auch mal laut wird. Unser ganzes Spiel ist mir zu lieb. Es fehlt der Wille und die Entschlossenheit in der Körpersprache. Fehlen auch Marcel Baluschek und ein formstarker Jan Carganico? Marcel Baluschek ist ein großer Verlust. Er hat die Mannschaft in der Rückrunde nach vorne getrieben. Dass er in der Nähe unseres Sportplatzes wohnt, aber zum Fußballspielen nach Evesen fährt, habe ich noch nicht begriffen. Jan Carganico studiert in Köln, ist aber bei den Trainingseinheiten dabei. Er hat ein riesiges Potenzial. Wurden die Ziele schon neu definiert? Es läuft nicht, der Kader ist dünn, deshalb mussten wir die Erwartungen überdenken. Wir haben uns in der Woche zusammengesetzt. Die Ziele wurden zurückgeschraubt. Wir spielen in dieser Saison um den Klassenerhalt, mehr nicht.



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