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Statt Zehner spielt ein Sechser

Kreisliga (seb). Vor einer unangenehmen Auswärtsaufgabe steht der SV Obernkirchen. Die Deppe-Elf muss beim TuS Lüdersfeld antreten, der auf eigenem Geläuf schon dem TuS Rehren A.O. ein Unentschieden abgetrotzt hat.

veröffentlicht am 27.10.2006 um 00:00 Uhr

SVO-Trainer Lars Deppe ist mit den Leistungen seiner Mannschaft noch nicht ganz zufrieden. Die Gelbhemden brauchen immer eine gewisse Anlaufzeit bis der Motor auf Touren kommt. So auch gegen Liekwegen. In Halbzeit eins hatte der SVO etwas Glück. "Wir spielen zu behäbig, ohne Laufbereitschaft können wir keine Räume schaffen", analysiert Deppe. Lüdersfeld ist für den SVO kein gutes Pflaster, es hagelte zuletzt empfindliche Pleiten. "Ich bin froh, dass das Phantom Heiner Klein nicht mehr beim TuS spielt", scherzt Deppe, der klar einen Auswärtssieg auf seiner Agenda stehen hat. Martin Kracht fällt weiter aus, aber Marc-Pierre Nöcker ist ein glänzender Ersatz. Olaf Seifert, Srdan Petrovic, Bekir Dag, Stephan Liegerer und Christoph Kranz stehen wieder zur Verfügung. Der TuS Lüdersfeld kämpft gegen den Abstieg, hat aber ein beruhigendes Punktepolster von sechs Zählern auf einen Rang unterhalb der Linie. In den letzten Spielen stand die TuS-Defensive besser. Trainer Thorsten Westenberger baute um, statt der Zehnerposition agiert ein defensiver Mittelfeldspieler vor der Abwehr. Die Umstellung brachte mehr Stabilität in der Abwehr, ging aber zulasten der Offensive. Lüdersfeld erzielte weniger Tore. Mit einer kompakten Spielweise versucht der TuS die Obernkirchener zu ärgern. Holger Pössel ist wieder dabei.

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