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Messenkämper begibt sich mit seinem Team auf ungewohntes Terrain

Statt Kugel und Diskus nun Baumstamm Hülsemann bei den Highland-Games

Leichtathletik (cwo). Torsten Hülsemann ist den meisten Schaumburger Leichtathletik-Interessierten als Kugelstoßer und Diskuswerfer bekannt. Am vergangenen Wochenende beschritt der 30-jährige Messenkämper jedoch ungewohntes Terrain. Er tauschte die Trainingshose gegen einen Kilt und machte sich mit seinen Mannschaftskollegen des Teams "to-be-strong" auf den Weg nach Kempen am Niederrhein zu den Highland-Games.

veröffentlicht am 10.05.2007 um 00:00 Uhr

Fünf Männer und ein Baumstamm: Der Slalom mit Torsten Hülsemann

Bei diesem Wettkampf nach traditionell schottischem Beispiel werden von den Athleten Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer gefordert. Es stehen naturverbundene Disziplinen wie Fassrollen, Steinheben, Steinstoßen, Gewichtsweitwurf, Strohsackhochwurf, Baumstammziehen, Hufeisenzielwurf und Baumstammüberschlag auf dem Programm - insgesamt elf an der Zahl. Bei den meisten Disziplinen kam Hülsemann seine Kugelstoßer-Athletik zur Güte. Er fuhr für das Team maximale Punktzahlen im Steinheben, Steinstoßen, Strohsackhochwurf und Baumstammüberschlag ein, offenbarte nur in den Disziplinen Schwächen, die er aufgrund der Unkenntnis des genauen Wettkampfablaufes oder des Fehlens der Geräte nicht hatte üben können. Besonders attraktiv für die zahlreichen Zuschauer war die Disziplin Baumstammslalom, bei der das Team einen etwa Fünf Meter langen kräftigen Baumstamm schultern und ihn durch einen äußerst eng gesteckten Slalomparcours manövrieren musste. Nach diversen "Verläufen" musste das Team eingestehen, dass die Feinabstimmung in dieser Disziplin noch verbesserungsfähig ist. Das letzte Kräftemessen des Wettkampftages fand im Tauziehen statt. Das "to-be-strong"- Team hatte Lospech und schied bereits in der ersten Runde des im K.O.-Systems geführten Wettkampfes gegen die Vorjahres-Tauziehsieger aus. In der Endabrechnung reichte es für das Hannöversch-Duisburger-Team jedoch zu einem respektablen sechsten Platz unter 18 angetretenen Teams aus ganz Deutschland. Eine Teilnahme im nächsten Jahr ist fest geplant und eine Verbesserung der Platzierung angestrebt.



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