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Blutspende: In die "Rote Schule" umgezogen

Standortwechsel zahlt sich aus: 157 Spender

Obernkirchen (sig). "Der Wechsel vom Schulzentrum `Am Ochsenbruch` zur Roten Schule war eine richtige Entscheidung", erklärte Helga Schönbeck vom Sozialdienst des Roten Kreuzes. Auch die anderen Helferinnen des Obernkirchener DRK-Ortsvereins sehen die Verlegung der Blutspendeaktionen in die Kernstadt durchweg als positiv an.

veröffentlicht am 24.01.2008 um 00:00 Uhr

Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Alle Beteiligten müssen geringere Entfernungen innerhalb der benötigten Räumlichkeiten zurücklegen. Die Zimmer können besser und Kosten sparend beheizt werden. Viele können den Weg dorthin zu Fuß zurücklegen. Und außerdem bietet der Kirchplatz auch ausreichend Parkmöglichkeiten. Die Arbeitsabläufe lassen sich im evangelischen Gemeindezentrum zügig abwickeln. Das zeigte auch die erste Blutspendeaktion des neuen Jahres am vergangenen Mittwoch. Schon gleich nach dem Beginn um 15 Uhr herrschte dort ein reges Kommen und Gehen. Die Zahl der Blutspender war mit 157 rekordverdächtig. Helga Schönbeck: "Wir waren überhaupt erstaunt über die sehr vielen jungen Erstspender, insgesamt 19. Das lässt uns für die Zukunft hoffen." Unsere Zeitung traf auch einen Jubiläumsspender an. Der 38-jährige Peter Unnebrink aus Hespe kam zum 80. Mal und erhielt dafür einen Präsentkorb. Wenn er dabei bleibt, könnte der Ardagh-Maschinenführer auch eine Rekordzahl anpeilen, denn wenn er gesund bleibt, darf er immerhin bis zum 68. Lebensjahr spenden. Unnebrink: "Meine Eltern sind mir mit gutem Beispiel vorangegangen, und dann habe ich eben mitgemacht; inzwischen spendet auch meine Frau Blut, und unser Sohn Pascal wird uns folgen." Ohnehin steht die ganze Familie dem Roten Kreuz nahe. Der Ardagh-Techniker und sein Vater gehören dem Stadthäger Ortsverein an, und der Bruder arbeitet bei der Rettungsleitstelle in der Kreisstadt.



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