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Svenja Sievert-Gattner führt mit neun Toren die Reserve zum 34:18-Erfolg über TC Hameln

Staffelmeisterschaft für VfL Bad Nenndorf II

Handball (hga/hoh). Es ist geschafft: Am Samstagabendüberreichte Manfred Herzog (VfL Hameln) als Mitglied vom Spielausschuss der WSL-Liga dem VfL Bad Nenndorf II den Pokal des Staffelmeisters der Frauen-Oberliga. Zuvor gewann der VfL 34:18 beim TC Hameln.

veröffentlicht am 24.04.2006 um 00:00 Uhr

Der VfL Bad Nenndorf II feiert die Meisterschaft in der Frauen-W

TC Hameln - VfL Bad Nenndorf II 18:34 (9:18). Ein Sieg war nötig, um die Meisterschaft endgültig zu sichern. Der VfL ließ nichts anbrennen und unterstrich den Anspruch auf die Meisterschaft mehr als deutlich. "Es ist eine Supermannschaft, die diesen ersten Platz verdient hat", zog VfL-Trainerin Katrin Otte ein mehr als zufriedenes Saisonfazit. "Dieses Spiel gehört Svenja Sievert-Gattner, sie hat neun Tore geworfen", freute sich Otte über die Leistung von Sievert-Gattner. Von Beginn an stand fest, wer auf dem Parkett das Sagen hatte. Über 9:3 und 16:7 kam der VfL Bad Nenndorf II zur 18:9-Pausenführung. Da war das Spiel eigentlich schon entschieden. "Sie sind dann noch mal ein bisschen herangekommen, aber das war es dann auch", stellte Otte fest. Nach dem Seitenwechsel begann die VfL-Reserve "furchtbar", wie Otte meinte. Aber die schwache Phase hielt nicht lange an. "Das waren zehn Minuten, danach war es ein Schaulaufen", sagte Otte zur Überlegenheit ihrer Mannschaft. Über 22:13 ging es zum 34:18-Endstand. Nach einer langen, vom VfL immer beherrschten Saison, löste sich alles in Freude und Jubel auf. Die Mannschaft genoss den Abend in vollen Zügen. "Wir feiern jetzt", kündigte Otte an. VfL II: Sievert-Gattner 9, Thies 5, Zedler 5, Steding 4, Sieger 4, Otte 2, Matthias 2, Brockmann 1, Dröscher 1, Möller 1. MTV Großenheidorn II - MTV Auhagen 22:21 (8:8). Mit einer Auswärtsniederlage beim MTV Großenheidorn II hat der MTV Auhagen die Saison 2005/06 in der Frauen-WSL-Oberliga beendet. "Wir haben das Spiel im Angriff verloren", bilanzierte Auhagens Coach Saulius Tonkunas. Zu viele vergebene Möglichkeiten, vorher gut herausgespielter Chancen, kennzeichneten den Spielverlauf aus Sicht der Auhägerinnen. Das zeigte sich schon in der ersten Hälfte, über 4:4 (18.) kamen die Auhägerinnen zum 8:8-Pausenstand. "Leider hatten sie eine Torhüterin, die haben wir warm geschossen", meinte Tonkunas zu den Bemühungen seiner Angriffsreihe. In Hälfte zwei stellten dieAuhägerinnen die Abwehr auf eine offensivere 5:1-Variante um, kamen so gegen den guten Rückraum der Gastgeberinnen besser zurecht. Von 12:15 kam die Tonkunas-Sieben auf 19:20 heran, vergab bei diesem Spielstand einen Siebenmeter. Am Ende stand die knappe Niederlage. Dennoch zog Tonkunas ein zufriedenes Fazit am Ende der Saison. "Für mich war es schwer. Die Mannschaft war nicht richtig vorbereitet. Trotz dieser Schwierigkeiten war der Wille zum Lernen deutlich sichtbar, insgesamt war es positiv", lobte Tonkunas seine Mannschaft. MTV: Kramer 7, Ludwig 4, Bagonaitiene 4, Sonntag 3, Vogt 1, Tietze 1, Windheim 1. Afferde - Exten-Rinteln 33:15. Mit einer derben 33:15-Klatsche beim Tabellenzweiten SV Eintracht Afferde verabschiedeten sich die Frauen der HSG Exten-Rinteln aus der WSL-Oberliga. "Der Gegner war heiß und bis in die Fingerspitzen motiviert! Dagegen war meine Mannschaft gar nicht auf dem Platz. Das habe ich mir zum Abschluss ganz anders vorgestellt", ärgerte sich der total enttäuschte HSG-Trainer Bernd Waldera. Das Schlusslicht konnte nur in der Anfangsphase bis zum 6:6-Ausgleich mithalten. Anschließend war die Eintracht in allen Belangen überlegen. Vor allem gegen das brandgefährliche SV-Torjägerduo mit Doreen Männich (14 Tore) und Chantal Gudewill (9 Tore) fand die harmlose HSG-Riege kein geeignetes Mittel. Über ein 12:6, 20:11 und 26:12 wurde die Truppe von Trainer Bernd Waldera regelrecht vorgeführt. HSG: Köllner 6, Voß 2, Kovac 2, Brembenneck 1, Meyer 1, Edeler 1, Khedr 1, Brill 1.

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