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FC verliert das Bezirkspokalmatch trotz einer ansprechenden Leistung mit 0:5

Stadthagen vom Bezirksoberligisten Preußen Hameln kalt erwischt

Fußball (peb). Der FC Stadthagen kassierte gestern Abend seine erste Pflichtspielniederlage. Der Bezirksliga-Tabellenführer unterlag im Nachholspiel der ersten Bezirkspokalrunde dem Bezirksoberligisten Preußen Hameln klar mit 0:5. Das Spiel war quasi schon nach 45 Minuten entschieden. Hameln führte zur Pause hochverdient mit 4:0.

veröffentlicht am 27.02.2009 um 14:54 Uhr

Ylli Syla spürt das robuste Einsteigen der Preußen-Abwehrspieler

Die Kicker aus der Rattenfängerstadt legten einen Bilderbuchstart hin. In der 5. Minute traf Steve Diener mit einem Hammer aus 18 Metern ins untere Eck zum 1:0. Aber Stadthagen erholte sich schnell vom Schock des frühen Rückstandes, verstärkte den Druck, zog ein gefälliges Mittelfeldspiel auf, ohne jedoch wirklich torgefährlich zu werden. Im Angriff herrschte Flaute. Aber schon in dieser Phase zeigte sich, dass der FC ohne Kanaa Agbetiafa in der Abwehr anfällig war. Als Timothy Tyler in der 30. Minute aus 16 Metern zum 2:0 für Hameln traf, war der Widerstand der Kreisstädter gebrochen. Preußen danach technisch, taktisch, spielerisch und läuferisch überlegen. Stadthagen mit etlichen Schwächen in der Abwehr, die Hameln gnadenlos zum 3:0 in der 38. Minute durch Steve Diener nutzte. Eine Minute vor dem Halbzeitpfiffsogar das 4:0 für Hameln. Torschütze erneut der starke Steve Diener. In der zweiten Halbzeit ließen es beide Teams ganz ruhig angehen. Sowohl Hameln als auch Stadthagen waren darauf bedacht, keine Verletzungen zu kassieren. So gab Torhüter Anton Smirnov ab der 77. Minute sein Debüt als Feldspieler und auch Oldie Kusbasli kam noch zu einem Einsatz. Einzige Höhepunkte in der zweiten Runde: das 5:0 für Hameln in der 84. Minute durch einen schönen Freistoß-Treffer aus 20 Metern durch Danielo Luggeri und der 23-Meter-Lattenkracher von Stadthagens Ahmed Serhan in der 92. Minute. FC: Miotti, Wolf, Hoppe, Topcu, Tarak, Reuther, Döring, Syla (77. Smirnov), Serhan, Naunov (46. Spier), Schade (65. Kusbasli).

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