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Schöpe: An Theodor-Heuss-Realschule hätte es derartige Kostenexplosion nicht gegeben

Stadtelternrat kritisiert Standortwahl

Hameln (wer). „Die Entscheidung für die Sertürner- Realschule war ein Fehler“, sagt Dr. Volker Schöpe, Vorsitzender des Stadtelternrates in Hameln. Ein Fehler, auf den er schon damals bei der Standortwahl für die IGS deutlich hingewiesen habe.

veröffentlicht am 18.10.2012 um 11:06 Uhr
aktualisiert am 24.05.2013 um 14:04 Uhr

Die Theodor-Heuss-Realschule sei geeigneter für die IGS, eine Kostenexplosion wie jetzt am Schulzentrum Nord hätte es dort nicht gegeben, ist sich Schöpe sicher. Ohnehin sei die Standort-Entscheidung damals „viel zu schnell“ gefallen, der Elternrat habe dafür plädiert, sich ein Jahr Zeit zu lassen, um die Optionen sorgfältig zu prüfen, sagt Michael Zieseniß aus dem Vorstand des Gremiums. Darüber, dass man die IGS am falschen Ort einrichte, herrsche Konsens im Elternrat.

Die Kritik der Elternvertreter richtet sich aber nicht nur in die Vergangenheit. Schöpe und Zieseniß werfen die Frage auf, ob die IGS so opulent ausgestattet werden muss wie geplant. „Nicht alle Investitionen sind sinnvoll“, kritisiert Schöpe und führt als Beispiel die Einführung von Smartboards in den fünften Klassen an – für diese Jahrgangsstufe seien die modernen Tafeln verfrüht und auch in anderen Schulen noch nicht angeschafft worden. „Wir wollen, dass die IGS gut funktioniert, aber es dürfen nicht auf Kosten anderer Schulen sämtliche Mittel nur in diese Schule fließen“, warnt der Vorsitzende.

Vor allem das benachbarte Albert-Einstein-Gymnasium, das Räume an die IGS verliere, drohe in den Schatten der neuen Gesamtschule zu treten. Während für die IGS pro Klasse rechnerisch 1,6 Räume vorgesehen seien, komme das AEG nur auf eine Quote von 0,8 Räumen pro Lerngruppe, führt Zieseniß an. Kompensationen für die Raumverluste seien in den 6,4 Millionen Euro IGS-Kosten noch gar nicht enthalten. Genau das fordert Zieseniß: eine Gesamtrechnung für das Schulzentrum Nord müsse aufgemacht werden. Denn sonst heiße es später, für das AEG sei kein Geld mehr da.



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