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Anfang März wird die Gaststätte am Marktplatz für drei Monate geschlossen

Stadt steckt 330 000 Euro in die Sanierung der "Hof-Apotheke"

Bückeburg (rc). Bereits Anfang März wird mit Sanierung und Umbau der Hof-Apotheke am Marktplatz begonnen. Diesen Beschluss fasste der Verwaltungsausschuss auf seiner jüngsten Sitzung mit Mehrheit, wie Bürgermeister Reiner Brombach auf einer Pressekonferenz mitteilte, auf der die Umbaupläne erläutert wurden. 330 000 Euro sind bisher veranschlagt, allerdings könnte diese Summe noch steigen, da zusätzlich die gesamte Elektroinstallation und die Grundleitungen wie Wasser und Abflüsse erneuert werden müssen. Die Umbauzeit beträgt drei Monate.

veröffentlicht am 18.01.2007 um 00:00 Uhr

Die Hof-Apotheke am Bückeburger Marktplatz wird Anfang März für

Um die Hof-Apotheke hatte es zum Ende der vergangenen Legislaturperiode Streit in der Politik gegeben. Die damalige Mehrheit von CDU und Bürgern für Bückeburg wollte das Gebäude veräußern: Es werde nicht mehr benötigt, da nach dem Abzug des Sozialamtes - untergebracht im Obergeschoss - die Stadt die Bürofläche nicht mehr komplett benötige, zudem sei die Sanierung zuteuer. Die damalige Opposition und insbesondere Bürgermeister Reiner Brombach (SPD) setzten sich dagegen dafür ein, das Gebäude zu behalten, um am Marktplatz Einfluss zu behalten. Drei Monate stand das Gebäude zum Verkauf, dann gab es eine neue Mehrheit im Rat. Diese machte als eine ihrer ersten Amtshandlungen den Verkaufsbeschluss der Vorgänger rückgängig. Die Gaststätte im Erdgeschoss wird gründlich saniert und umgebaut. So wird die alte Touristinfo der Gaststätte zugeschlagen. Der Thekenbereich bleibt unverändert, allerdings sollen die Tische durch Stehtische ersetzt werden, um so eine klarere Trennung zwischen Theken- und Gastbereich zu erhalten. Platz für rund 50 Gäste soll es im Gastwirtschaftsbereich geben: "Eine Busladung voll." Hauptaugenmerk wird bei der Sanierung aber auf den Küchen- und Sanitärbereich gelegt, der schon lange nicht mehr den Anforderungen entspricht: Die Küche samt Lager ist zu klein, Brandschutzauflagen sind nicht erfüllt. Aufgrund maroder Abflussrohre gibt es immer wieder Probleme im Sanitärbereich, die Auswirkungen auf die gesamte Gaststätte haben. Mit diesenÜbeln soll es bald ein Ende haben. Die Küche wird deutlich erweitert, ebenso das Lager und die Sozialräume für die Angestellten. Der Sanitärbereich wird in den nördlichen Teil des Gebäudes verlegt - dorthin, wo einst die Touristinfo war. Gaststätte und Toiletten werden behindertengerecht ausgebaut. Die Sanierung wird den städtischen Haushalt nur indirekt in den kommenden vier Jahren belasten. Die Hof-Apotheke ist den stadteigenen Ratskeller-Betrieben zugeordnet, in der die Stadt ihre Beteiligungen "geparkt" hat. Zur Sanierung werden Kredite aufgenommen, die in den kommenden vier Jahren abbezahlt werden sollen. Entsprechend geringer fallen daher die Gewinne des stadteigenen Betriebes aus, auch kann weniger Gewinn in Form einer Dividende dem städtischen Haushalt zugeführt werden - zumal der stadteigene Betrieb derzeit auch noch Kredite aus der Sanierung des Rathaussaals und des Ratskellers abzuzahlen hat.

Der neue Grundriss der Hof-Apotheke: Die unzulänglichen Küchen-,
  • Der neue Grundriss der Hof-Apotheke: Die unzulänglichen Küchen-, Lager- und Sanitärbereiche werden deutlich erweitert oder verlegt und modernsten Anforderungen gerecht.


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