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Ein Ehrenamt, bei dem es kaum etwas zu verdienen gibt / Schichtdienst in den 27 Wahllokalen, bis ausgezählt wird

Stadt Rinteln hat die Wahlhelferquote schon fast erfüllt

Rinteln (ur). In manchen Kommunen fällt es inzwischen längst nicht mehr leicht, genügend Freiwillige für das Amt des Wahlhelfers zu gewinnen. Doch Rinteln mit seinen immerhin 27 Wahllokalen zur bevorstehenden Landtagswahl kann da immer noch als "Insel der Seligen" betrachtet werden.

veröffentlicht am 09.01.2008 um 00:00 Uhr

Wahlhelfer transportieren die Stimmzettel ab. Foto: Archiv

Und das, obwohl das Tagesgeld mit 20 Euro für Verpflegung und andere Aufwendungen keineswegs üppig bemessen ist. "Wir haben da im Laufe der Jahre ein Beziehungsgeflecht aus Vertretern desöffentlichen Dienstes, von Vereinen, Institutionen und Verbänden entwickelt, auf das wir uns verlassen können," meint Erster Stadtrat Jörg Schröder. So hat es denn in Rinteln noch nie ernsthafte Probleme gegeben, die erforderliche Zahl von Wahlhelfern zu gewinnen: "Auch diesmal haben wir schon eine positive Bestätigung von 280 der 289 vorgemeldeten Ehrenamtler bekommen und die kleine Restlücke wird sicher schon in den nächsten Tagen geschlossen werden." Auch in diesem Jahr werde man daher auf eine "zwangsweise" Verpflichtung verzichten können. Die Helfer sind im Schichtbetrieb in den einzelnen Wahllokalen jeweils zwischen 8 und 13 bzw. 13 und 18 Uhr im Einsatz und kommen nach Schließung des Wahlvorgangs zur Auszählung der Stimmen erneut in ihrer Gesamtheit zusammen, weil alle gemeinsam für den ordnungsgemäßen Ablauf und die korrekte Ergebnisermittlung in ihrem Beritt gerade stehen. "Wir wissen, was wir an dieser gut entwickelten Bereitschaft der Bürger haben, die demokratischen Entscheidungsprozesse so engagiert zu begleiten und hoffen natürlich darauf, dass dieses Engagement am 27. Januar zu den niedersächsischen Landtagswahlen auch durch eine entsprechende Wahlbeteiligung gewürdigt wird."

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