weather-image
18°
Aber Höhe der Gewerbesteuer ist unsicher

Stadt kann Haushalt erneut ausgleichen

Bückeburg (rc). Im Gegensatz zu vielen anderen Kommunen kann Bückeburg für das Jahr 2006 einen ausgeglichen Haushalt vorlegen. Im Verwaltungshaushalt sind 22,34 Millionen verankert, im Vermögenshaushalt 3,7 Millionen Euro. Der Verwaltungshaushalt kann ausgeglichen werden; dem Vermögenshaushalt wird eine so genannte freie Spitze von 460 000 Euro zugeführt.

veröffentlicht am 01.04.2006 um 00:00 Uhr

Während der Verwaltungshaushalt fast unverändert bleibt, ist im Vermögenshaushalt gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung von rund 33 Prozent vorgesehen, sagte Stadtkämmerer Horst Tebbe während der Haushaltsberatungen im Rat. Ursache dafür sind Mittel für die Städtebausanierung, mit der die Erschließung des Falkings Viertel vorangetrieben wird. Die Fördermittel sind auch der Grund, dass die Stadt 2006 Kredite in Höhe von 765 000 Euro aufnimmt: "Rentierliche Schulden, die durch die Erschließungsbeiträge wieder hereinkommen." Verpflichtungsermächtigungen werden in Höhe von 650 000 Euro aufgenommen: für den Kauf des Feuerwehrfahrzeuges Cammer, die Sanierung des VfL-Sportheims, für Hochwasserschutz und für die Erlebniswelt Renaissance. Größerer Unsicherheitsfaktor ist die Gewerbesteuer, die Haupteinnahmequelle der Stadt, die auf 5,9 Millionen Euro taxiert ist. "Nach Ende des 1. Quartals liegen wir erheblich unter dem Soll", warnte Tebbe. Steuersätze und Gebühren bleiben unverändert.

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare