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Heute gewerbliche Nutzung als Reisebüro

Stadt hätte Bahnhof erwerben können

Rinteln (ur). Im Zusammenhang mit dem geplanten Börsengang der Deutschen Bahn im Zuge der Teilprivatisierung hat sich bundesweit eine heftige Debatte über die Verkaufspraxis der Bahn im Immobilienbereich entwickelt.

veröffentlicht am 21.05.2008 um 00:00 Uhr

Das Bündnis "Bahn für alle" kritisierte nicht nur den Verkauf an Großinvestoren, sondern behauptete auch, die Bahn und deren Immobilienvermarkter hätten es in vielen Fällen versäumt, die Bahnhofsgebäude den Kommunen anzubieten. Darüber hinaus erheben die Bahnkritiker den Vorwurf, dass die Preisforderungen gegenüber den Städten oft höher waren als gegenüber anderen Interessenten. In Rinteln allerdings hat die Bahn ihre Immobilie vor einigen Jahren der Stadt angeboten, weiß Bürgermeister Karl Heinz Buchholz, "und das auch mit einem konkreten Kaufpreisangebot". Man habe diese Offerte allerdings nicht wahrgenommen, weil die Immobilie für städtische Nutzungsmöglichkeiten in diesem Stadtbereich zu groß gewesen wäre. Stattdessen habe man sich mit Erfolg in die Bemühungen eingeschaltet, einen Mietvertrag für die gewerbliche Nutzung durch ein Reisebüro zustande zu bringen.



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