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VfR Evesen erfüllt DFB-Raster

Stadt braucht 40 000 Euro für ein Minispielfeld

Bückeburg/Evesen (rc). Die Stadt könnte günstig an ein Minispielfeld in der Größe 45 mal 20 Meter mit Kunstrasen, Bande und allem Drum und Dran kommen. Allerdings braucht sie dafür insgesamt rund 40 000 Euro. Geld, das sie im derzeitigen Haushalt nicht hat, wie der Sport- und Partnerschaftsausschuss auf seiner jüngsten Sitzung feststellte. Nun soll überlegt werden, ob Geld im Nachtragshaushalt bereitgestellt werden kann oder aber eine entsprechende Summe im Haushalt 2009.

veröffentlicht am 05.06.2008 um 00:00 Uhr

Denn im Grundtenor war sich der Ausschuss einig: Ein solches Spielfeld, frei zugänglich neben dem Sportzentrum und sowohl für Vereins-, Schul- und Freizeitsport nutzbar, ist in den Zeiten, in denen sich immer weniger Jugendliche in Vereinen organisieren, sondern immer mehr "frei" spielen wollen, dringender denn je notwendig. So gibt es zum Beispiel auch in Meinsen-Warber ernsthafte Überlegungen, ein sogenannte s Multitfunktionsfeld, geeignet für alle Arten von Ballspielen, zu bauen. Zur Vorgeschichte: Die WM 2006 macht es möglich. Der Deutsche Fußballbund konnte Einnahmen verbuchen, die er jetzt in die Förderung des Jugendfußballs stecken will. Insgesamt bot er Deutschlands Fußballvereinen 1100 Minispielfelder zum Preis von 24 000 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer von 4560 Euro an, deutlich unter dem sonstigen Listenpreis für vergleichbare Sportfelder. Dazu kommt die Bodenplatte, die durch den jeweiligen Interessenten zu bezahlen ist, 12 000 Euro im Fall der Stadt Bückeburg. VfL Bückeburg und VfR Evesen wurden hellhörig und bewarben sich. Während der VfL durch das Raster fiel, erfüllte der VfR die DFB-Kriterien. Inzwischen sind die Vorbereitungen sehr weit gediehen. "Wir erwarten fast täglich die Verträge", so VfR-Vorstandsmitglied Peter Möse im Ausschuss. Entscheiden wollte der Ausschussnoch nicht, sondern verwies das Thema zur weiteren Beratung in die Fraktionen.

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