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Versammlung von „Haus und Grund Hameln und Umgebung e.V.“

Staat soll Vermieter nicht weiter belasten

Hameln (fn). Real geringere Mieteinnahmen, energetische Sanierungen von Gebäudebeständen oder Zahlungsstörungen – nur einige der Themen die die Hauseigentümer auf der Mitgliederversammlung von „Haus und Grund Hameln und Umgebung e.V.“ brennend interessierten und von Thomas Kock, 1. Vorsitzender von „Haus und Grund“, in seinem Situationsbericht aufgegriffen wurden. „Vor dem Hintergrund der schwierigen Situation sollte der Staat alle Maßnahmen unterlassen, die Vermieter weiter belasten“, forderte Kock in Hinblick auf geforderte energetische Sanierungen, für die ein Vermieter fünf- bis sechsstellige Beträge aufzubringen hat. Kock weiter: „Wir fordern daher staatliche Unterstützungen, da der Klimaschutz eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist.“ Geschäftsführer Klaus Dieter Neumann freute sich in seinem Jahresbericht über die intensive Inanspruchnahme der Beratungstätigkeit durch die Mitglieder. Hilfe gab es vorrangig bei Zahlungsstörungen, Betriebskostenabrechnungen oder auch Schimmelpilzbefall von Wohnungen. Als neue Dienstleistung bietet „Haus und Grund“ die Beitreibung von Forderungen gegenüber Mietern über das Creditreform-Inkasso-System an. Neumann informierte die Mitglieder zudem über die bis 2015 durchzuführenden Dichtigkeitsprüfungen ihrer Abwasserleitungen. Zwar sieht der Landesumweltminister diese Prüf- und Instandhaltungspflicht bei den Kommunen, diese können aber per Satzung die privaten Grundstückseigentümer dazu verpflichten. Wertvolle Tipps zur Abwicklung von Mietverhältnissen gab der Vorsitzende des Landesverbandes „Haus und Grund Niedersachsen“, Dr. Hans Reinold Horst, in seinem Vortrag. Dabei stellte der Referent die Sach- und Rechtsfragen bei der Wohnungsrückgabe und das richtigen Ausfüllen eines Rückgabeprotokolls vor.

veröffentlicht am 06.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 19:21 Uhr

Für mehr als 20 Jahre Mitgliedschaft bei „Haus und Grund&l


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