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St. Lukas: Weniger Leute, mehr Spenden

Lauenau (nah). Die evangelische St.-Lukas-Gemeinde beklagt zurückgehende Zahlen beim Gottesdienstbesuch. Bei den Erwachsenen blieb das Ergebnis weit hinter dem Vorjahresrekord zurück, liegt aber immer noch deutlich über früherem Niveau. Wesentlich größer ist der Einbruch bei den Kindern. Positiv dürfte im Pfarrhaus dagegen das unverändert hohe Spendenaufkommen vermerkt worden sein. In 2007 überschritt es sogar geringfügig das Ergebnis von 2006.

veröffentlicht am 24.05.2008 um 00:00 Uhr

7904 erwachsene Kirchgänger (2006: 8500) und 2656 (2033) Kinder heißt es in der kürzlich im Gemeindebrief "St. Lukas-Bote/Kontakte" veröffentlichten Statistik. Davor waren 7393 (2005) und 7510 Gläubige (2004) gezählt worden. Das Interesse am Abendmahl ließ ebenfalls nach: Mit 1385 (2007: 1430) erreicht es im Vier-Jahresvergleich einen Tiefpunkt. Die Statistik nennt ferner 19 Kirchenaustritte (23) sowie fünf Ein- beziehungsweise Übertritte (5). Es gab 41 Konfirmanden (42) und sieben Trauungen (9). Das Verhältnis zwischen Taufen und Trauerfeiern bleibt weiterhin negativ: 16 kleine Erdenbürger (20) stehen 39 Verstorbene (40) gegenüber. Dass die Christen aber die Anliegen ihrer Gemeinde ernst nehmen, lässt sich bei den Spenden ablesen. Knapp 19 700 Euro kamen zusammen (18 300). Davor waren es wegen des Kirchenjubiläums sowie spezieller Aufrufe zur Flutopferhilfe, zum Aufstellen einer Stele für verstorbene jüdische Mitbürger und zum Kauf einer neuen Beschallungsanlage sogar noch höhere Beträge. Aber die speziell der hiesigen Zivildienststelle dienenden Diakoniesammlung mit 3800 Euro (2600 Euro) oder auch das Freiwillige Kirchgeld mit 11 200 Euro (10 860 Euro) deuten darauf hin, dass die Gemeindearbeit auf große Akzeptanz stößt.



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