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Mittwoch 9. September 2009, um 19 Uhr, im Weserberglandstadion

SSG Halvestorf will Braunschweiger Löwen zähmen Braunschweiger Löwen zähmen

Für die SSG Halvestorf ist es das „Spiel des Jahres“, für den Drittligisten Eintracht Braunschweig ist ein ganz normales Pokalspiel. Fest steht: Wenn heute um 19 Uhr im Hamelner Weserbergland-Stadion „David“ auf „Goliath“ trifft, ist der noch ungeschlagene Bezirksliga-Primus aus Halvestorf krasser Außenseiter.

veröffentlicht am 09.09.2009 um 06:52 Uhr

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Für SSG-Coach Ralf Fehrmann ist schon das Erreichen des Viertelfinals ein Erfolg. Selbst die treuen Fans der Piepenbusch-Kicker hatten nicht damit gerechnet, dass ihre Elf mit dem Regionalligisten Goslaer SC 08 im Achtelfinale einen dicken Brocken aus dem Weg räumt. Im Elfmeterschießen hatte die SSG das nötige Quäntchen Glück, das man für „Fußball-Wunder“ braucht. Mit den Braunschweiger Löwen er-wischte die SSG ein Traumlos. Die „Goldenen Zeiten“ der Eintracht, die 1967 Deutscher Meister wurde, sind zwar schon lange vorbei. Aber mittelfristig möchte der Traditionsklub mit den treuen Fans der Südkurve wieder an die Erfolge von früher anknüpfen. Nach dem Super-Saisonstart und der zwischenzeitlichen Tabellenführung träumten die Fans schon von der zweiten Liga. Doch Trainer Torsten Lieberknecht, der zurzeit seine Ausbildung zum Fußball-Lehrer macht, drückte auf die Euphoriebremse: „Wir sind definitiv noch kein Spitzenteam, arbeiten aber hart daran.“ Nach drei Pleiten in Folge stürzte die Eintracht von Platz eins auf Platz zehn. Rechtzeitig vorm Pokalspiel gegen Halvestorf konnten die Braunschweiger Löwen ihre Talfahrt stoppen: mit einem knappen 2:1-Heimsieg gegen den FC Ingolstadt.

Das Sorgenkind ist nicht die Abwehr, sondern der er-schreckend harmlose Sturm, der in drei Partien leer ausging. Von den mageren acht Toren in acht Partien gehen fünf allein auf das Konto von Dennis Kruppke, der damit Dritter in der Torjägerliste der dritten Liga ist. Im Niedersachsen-Pokal gab sich die Braunschweiger Eintracht, die in der ersten Runde ein Freilos hatte, bisher keine Blöße: Nach dem 8:0 gegen den Oberligisten BSV Ölper folgte ein mühsamer 4:2-Derbysieg gegen die Freien Turner Braunschweig.

Noch zwei Siege fehlen Eintracht, um als Endspielteilnehmer die Qualifikation für die Hauptrunde des DFB-Pokals in der Tasche zu haben. Aber vielleicht machen die „Gallier“ aus dem 1200-Seelen-Ort Halvestorf dem Favoriten einen Strich durch die Rechnung. Der Pokal hat ja bekanntlich seine eigenen Gesetze.

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SSG Halvestorf

Torwart: Fabian Moniac

Ugur Erbeck

Abwehr:

Alper-Samet Alco

Hauke Martensen Mehmet Mustafa

Paul Walz

René Hau

Oliver Bock

Mittelfeld: Baris Demirkaya

Josef Selensky

Patrick Schiermeister

Matthias Günzel Andrej Gljanz

Jannik Schmidt

Sturm:

Soner Aslan

Varinder Singh Steve Diener

Johannes Sfalanga Roman Sfalanga

Trainer: Ralf Fehrmann

Betreuer:

Jens Obenhaus

Schiedsrichter: Stefan Brauer

Eintracht Braunschweig

Torhüter

21 Adrian Horn 22 Marjan Petkovic

26 Daniel Davari

Abwehr

4 Matthias Henn 5 Jan Schanda

14 Jan Washausen

15 Norman Theuerkauf

19 Ken Reichel Mittelfeld

2 Dennis Brinkmann

6 Damir Vrancic

7 Benjamin Fuchs 8 Deniz Dogan

10 Mirko Boland

11 Marc Vucinovic

13 Tim Danneberg 23 Fatih Yilmaz

31 Marc Pfitzner

Angriff

17 Smail Morabit 18 Marco Calamita

20 Kingsley Onuegbu

25 Fait-Florian Banser

32 Dennis Kruppke Trainer:

Torsten Lieberknecht

Co-Trainer:

Jürgen Rische Darius Scholtysik

Torwart-Trainer:

Alexander Kunze

Sportlicher Leiter: Marc Arnold



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