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Alles ist möglich - und eine Frage des Geldes / Die Vereine würde freuen: Mehr Einnahmen

Sporthalle: Tribüne für die Zuschauer bauen?

Rehren (rnk). Spätestens beim Silvesterturnier kommt die Frage wieder auf: Würde eine Tribüne in der Sporthalle den Wert der Sportstätte nicht ungemein erhöhen? In der letzten Sitzung des Umwelt- und Bauausschusses wurde die Frage von Jürgen Menke (WGA) aufgeworfen. Die Antwort der Verwaltung: Möglich ist alles - denn alles ist eine Frage des Geldes.

veröffentlicht am 06.03.2008 um 00:00 Uhr

Das Problem in der Sporthalle ist bekannt: es gibt kaum Platz für die Zuschauer, lediglich an einer Hallenseite können sie sich hinstellen und das sportliche Geschehen verfolgen. Das hat zwar einen gewissen sportlichen Reiz und bringt viel Atmosphäre, aber auch Nachteile: Mehr Zuschauer würden bei Turnieren auch höhere Einnahmen bedeuten. Im Ausschuss sah Bauamtsleiter Friedhelm Liwack grundsätzlich erst einmal keine Hindernisse, wenn eine Tribüne vom "Träger der politischen Willensbildung", von der Politik also, gewollt sei: "Alles ist machbar", erklärte Liwack, aber es sei eben auch eine Frage des Geldes. Liwack ließ keine großen Zweifel, dass man in diesem Falle aber über sehr viel Geld rede werde: "Es muss gebaut werden." Bürgermeister Thomas Priemer verwies darauf, dass die komplette Dachlandschaft der Turnhalle saniert werden müsse. Dabei hofft die Gemeinde auf Fördermittel: Priemer hat beim zuständigen Ministerium in Hannover einen Antrag gestellt: "Was dabei herauskommt, weiß ich natürlich noch nicht", meinte Priemer. Die Halle biete aber neben den Fußballsportmöglichkeiten nur ein Basketball- und Volleyballfeld, erklärte Priemer, und schlug vor, alles "konzeptionell" durchzudenken. Damit könne man sich durchaus Zeit lassen, meinte der Bürgermeister mit Blick auf den Haushalt: "Für 2008 ist das wohl abgehakt." Priemer verwies darauf, dass eine kreisweite Studie laufe, die sich mit den Sportanlagen befasse. Erste Ergebnisse erwarte man Ende des Jahres.



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