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Sanierung hat begonnen / Energiekosten werden gesenkt / Aufträge an heimische Firmen

Sporthalle: Mehr Licht und besserer Brandschutz

Obernkirchen (sig). Der Zahn der Zeit nagt an der Sporthalle der Grundschule. Besonderer Handlungsbedarf bestand bei der Abzugsanlage für Rauch und Wärme, die in insgesamt vier Lichtkuppeln über dem Tribünengang und drei über dem Hallenbereich integriert war. Nach der Prüfung von mehreren Varianten ist nach einer beschränkten Ausschreibung mit der Sanierung begonnen worden.

veröffentlicht am 26.01.2008 um 00:00 Uhr

In das neue Lichtband montieren die Elektriker Anschlüsse für di

Erster Schritt war der Ausbau der teilweise schadhaften Verglasung innerhalb des vorhandenen Lichtbandes. Dafür eingesetzt wurden Aluminiumrahmen mit einem ballwurfsicheren Verbundsicherheitsglas, das über einen hohen Wärmedurchlasswert verfügt. Diese Maßnahme wird auch zur deutlichen Einsparung von Energiekosten in diesem Gebäude beitragen. Dazu wurden Fensterbänke aus Aluminium angebracht. Die alten abgetönten Fensterscheiben konnten nicht geöffnet werden. Die neuen elektrisch zu bedienenden Fensterflügel lassen sich hingegen öffnen, was zusätzlich zu einer wesentlich besseren Belüftung der Halle beitragen wird. Ein weiterer nicht unwichtiger Effekt sind die mit dem Umbau geschaffenen verbesserten Lichtverhältnisse. Als Ersatz für die abgängige Abzugsanlage an den Lichtkuppeln im Hallenbereich wurde eine neue in die insgesamt zwölf Fensterflügel eingebaut. Diese sechs Kuppeln werden im Zuge der anstehenden Sanierung des Flachdaches komplett entfernt. Die Öffnungen in der Hallendecke verschwinden damit ebenfalls. Einelängere Wartefrist bis zum Beginn dieser Arbeiten wäre gefährlich geworden, denn die alte Brandschutzanlage war nur noch zu einem Teil funktionsfähig. Weil das Flachdach ohnehin saniert werden muss, wäre es auch nicht sinnvoll gewesen, nur die defekten Teile zu reparieren. Durch das Entfernen der sechs Lichtkuppeln in der Halle wird die Möglichkeit, dass Feuchtigkeit von draußen eindringt, spürbar verringert. Für ein neues flach geneigtes Satteldach oder für ein als Alternative vorgeschlagenes Tonnendach haben sich der zuständige Fachausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt (ASU) und der Rat nicht entschieden. In beiden Fällen wären deutlich über 300 000 Euro erforderlich gewesen. Es gab eine dritte Alternative: ein Flachdach mit einer so genannten Gefälledämmung und einer stabilen Folienabdeckung. Für diese Version hat sich die Stadt entschieden, zumal sie wesentlich kostengünstiger sein soll.

Fachleute: Michael Edler vom Bauamt, Axel Buddensiek von der Fir
  • Fachleute: Michael Edler vom Bauamt, Axel Buddensiek von der Firma Rösemeier und Klaus Scholz (v.l.) vom gleichnamigen Elektrounternehmen.


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